Neue Entwicklung bei den Aktivisten der Sumud-Flottille
Es wurde berichtet, dass Thiago Avila und Seyf Ebu Kişk, die von der Sumud-Flottille mit humanitärer Hilfe für Gaza festgenommen wurden, heute freigelassen und anschließend abgeschoben werden sollen.
Thiago Avila und Seyf Ebu Kişk, zwei Mitglieder der globalen Sumud-Flottille, die sich auf den Weg gemacht hatte, um humanitäre Unterstützung für Gaza zu leisten, waren in der vergangenen Woche von israelischen Sicherheitskräften festgenommen worden. Heute wurde bekannt gegeben, dass Beamte des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet erklärt haben, beide Personen würden nach Abschluss der Verfahren an die Einwanderungsbehörde übergeben und in den kommenden Tagen des Landes verwiesen werden.
Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Adalah wurden Avila und Ebu Kişk bei einer Operation in internationalen Gewässern gefasst und bis heute in Israel festgehalten. Während die beiden gewaltsam von einem Schiff unter italienischer Flagge geholt wurden, kamen Vorwürfe auf, sie seien während der Inhaftierung misshandelt worden. Zudem wurde betont, dass auch die italienische Regierung auf den Vorfall reagiert und die militärische Operation Israels verurteilt habe.
WAS BEI DEM EINGRIFF GEGEN DIE FLOTTILLE GESCHAH
Die globale Sumud-Flottille war im Rahmen der Frühjahrsmission 2026 aufgebrochen, um die Blockade gegen Gaza zu durchbrechen und lebenswichtige Hilfsgüter in die Region zu bringen. Die Flottille wurde jedoch in der Nacht zum 29. April vor der Insel Kreta vom israelischen Militär gestoppt. Nach der Operation in internationalen Gewässern wurden die Boote der Aktivisten gewaltsam angehalten und 177 Personen festgenommen. Es wurde behauptet, dass die israelischen Soldaten sich aggressiv verhielten, als die Aktivisten nur wenige Meilen von griechischen Hoheitsgewässern entfernt waren, und dass die Festgenommenen schlecht behandelt wurden.
Es wurde behauptet, dass Seyf Ebu Kişk und Thiago Avila, die sich unter den Festgenommenen befanden, sowohl körperlicher Folter als auch Todesdrohungen ausgesetzt waren. Während die israelischen Behörden erklärten, dass diese Personen nach Abschluss der Inhaftierungsverfahren abgeschoben würden, stieß der Eingriff in eine humanitäre Hilfsmission in der Öffentlichkeit auf scharfe Kritik.
Nachrichtenquelle: 12punto
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