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Neue Entwicklung beim Resolutionsentwurf vor der UN-Generalversammlung

Die UN-Generalversammlung hat den Resolutionsentwurf angenommen, der die Ausrufung des 11. Juli zum „Internationalen Gedenktag für den Völkermord von Srebrenica“ fordert. Gestern hatten Serben in Montenegro gegen den Entwurf protestiert und dessen Ablehnung gefordert.

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Neue Entwicklung beim Resolutionsentwurf vor der UN-Generalversammlung

Die UN-Generalversammlung hat den Resolutionsentwurf angenommen, der die Ausrufung des 11. Juli zum „Internationalen Gedenktag für den Völkermord von Srebrenica“ fordert.

SIE HATTEN PROTESTIERT!

Serben in Montenegro hatten sich vor dem Regierungsgebäude versammelt, um gegen den Resolutionsentwurf zu protestieren, der vor der UN-Generalversammlung beraten wurde. 

An dem Protest der Gruppe, die Flaggen Serbiens und Russlands trug, nahmen auch einige serbische Politiker teil. 

Darüber hinaus lehnen auch Serbien und die Serben in Bosnien und Herzegowina diese Entscheidung ab. 

WAS IST DER VÖLKERMORD VON SREBRENICA?

Unmittelbar nach der Besetzung von Srebrenica durch serbische Einheiten unter dem Kommando von Ratko Mladić am 11. Juli 1995 wurden zivile Bosniaken, die bei den niederländischen UN-Soldaten Schutz gesucht hatten, an die Serben ausgeliefert.

Die Serben, die Frauen und Kindern erlaubten, in das von bosniakischen Soldaten kontrollierte Gebiet zu gehen, töteten mindestens 8.372 bosniakische Männer in Waldgebieten, Fabriken und Lagerhäusern und verscharrten sie in Massengräbern.

Der Internationale Gerichtshof in Den Haag stufte die Ereignisse in und um Srebrenica in seinem Urteil von 2007 auf Grundlage der Beweise des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) als „Völkermord“ ein.

Von den Opfern des Völkermords in Srebrenica konnten mehr als 1.600 Personen bis heute nicht identifiziert werden oder ihre sterblichen Überreste wurden nicht gefunden.


Nachrichtenquelle: 12punto

Völkermord von Srebrenica UN-Sicherheitsrat