Neue Krise in der Straße von Hormus: Veto von China und Russland!
Ein im UN-Sicherheitsrat eingebrachter Entwurf zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus wurde durch ein Veto von China und Russland abgelehnt. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen den USA und ihren Verbündeten bei der Abstimmung fielen deutlich ins Gewicht.
Die internationale Krise in der Straße von Hormus hat eine neue Dimension erreicht. Der auf Initiative Bahrains im UN-Sicherheitsrat (UNSC) eingebrachte Resolutionsentwurf, der eine sichere Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der durch den Krieg beeinträchtigten Region zum Ziel hatte, wurde unerwartet abgelehnt. Die Erklärungen nach der Abstimmung verschärften die Spannungen.
HARTE KRITIK VON CHINA AM ENTWURF
Chinas ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Botschafter Fu Cong, erklärte nach der Entscheidung gegenüber Journalisten: "Wir halten diesen Entwurf nicht für ausgewogen. Er geht nicht auf die tieferliegenden Ursachen des Problems ein. Mit einer äußerst einseitigen Haltung beschuldigt er lediglich den Iran." Fu verwies zudem auf die laufenden Waffenstillstandsgespräche zwischen den USA und dem Iran und betonte, dass man den Zeitpunkt der Einbringung des Entwurfs in einer solchen Phase für unangemessen halte. Der Botschafter fügte hinzu: "Unter Berücksichtigung des gesamten Hintergrunds sind wir der Ansicht, dass die Annahme eines solchen Entwurfs durch den Sicherheitsrat äußerst gefährlich wäre."
VETO VON RUSSLAND UND CHINA
Obwohl der Resolutionsentwurf bei der Abstimmung im Sicherheitsrat die Unterstützung von 11 Ländern erhielt, wurde er durch die Ausübung des Vetorechts der ständigen Mitglieder China und Russland nicht angenommen. Pakistan und Kolumbien enthielten sich der Stimme. Die Initiative war inmitten der Spannungen erfolgt, die auf die militärischen Angriffe der USA und Israels gegen den Iran folgten.
Mit dem umstrittenen Entwurf sollte die freie Bewegung von Handels- und Militärschiffen in der Meerenge sichergestellt werden. China und Russland begründeten ihr kritisches Veto jedoch damit, dass der Text den Iran einseitig verantwortlich mache und keine Bewertungen zu den Ursachen der Krise enthalte.
Nach diesen jüngsten Entwicklungen wird ein weiterer Anstieg der Spannungen in der Region erwartet.
Nachrichtenquelle: 12punto
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