Neue Sanktionswelle der EU gegen Russland: 20 Banken könnten von SWIFT ausgeschlossen werden
Die Europäische Union bereitet eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland vor. Im Rahmen eines neuen Pakets plant die EU, mehr als 20 russische Banken vom SWIFT-System auszuschließen.
Der US-amerikanische Wirtschaftsnachrichtensender Bloomberg berichtete unter Berufung auf eigene Quellen, dass die Europäische Union (EU) im Rahmen neuer Sanktionen gegen Russland die Möglichkeit prüfe, mehr als 20 Banken vom SWIFT-System auszuschließen.
In dem Bericht heißt es: „Die Europäische Union erwägt im Rahmen eines neuen Sanktionspakets, mehr als 20 Banken vom internationalen Zahlungssystem SWIFT auszuschließen, zudem die Preisobergrenze für russisches Öl zu senken und die Nord-Stream-Erdgaspipelines zu verbieten.“

Dem Bericht zufolge plant die Europäische Kommission, den G7-Staaten vorzuschlagen, die derzeit bei 60 Dollar liegende Preisobergrenze für russisches Öl auf etwa 45 Dollar zu senken.
Russland hatte wiederholt erklärt, dass es mit dem Sanktionsdruck, den der Westen vor einigen Jahren gegen Russland begonnen hat und weiter verschärft, zurechtkommen werde. Moskau hatte darauf hingewiesen, dass es dem Westen an dem Mut fehle, das Scheitern der Sanktionen gegen Russland einzugestehen. Auch innerhalb westlicher Länder wurde wiederholt die Ansicht geäußert, dass die Anti-Russland-Sanktionen wirkungslos seien.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuvor erklärt, dass die Politik der Eindämmung und Schwächung Russlands eine langfristige Strategie des Westens sei und die Sanktionen der gesamten Weltwirtschaft einen schweren Schlag versetzt hätten. Putin hatte zuvor gesagt, das eigentliche Ziel des Westens sei es, das Leben von Millionen Menschen weiter zu verschlechtern.
Nachrichtenquelle: 12punto
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