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Nordkoreas Satellitenstartversuch gescheitert

Nordkorea hat bekannt gegeben, dass der Versuch, einen Aufklärungssatelliten in die Umlaufbahn zu bringen, aufgrund einer Explosion der Trägerrakete in der Luft gescheitert ist. Nach dem Abschuss eines nicht identifizierten Flugkörpers in der vergangenen Nacht äußerte sich Nordkorea nun zu dem jüngsten Waffentest.

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Nordkoreas Satellitenstartversuch gescheitert

Berichten der offiziellen nordkoreanischen Presse zufolge führte die Nationale Behörde für Luft- und Raumfahrttechnik (NATA) einen Startversuch für den Aufklärungssatelliten „Malligyong-1-1“ durch.

Es wurde mitgeteilt, dass bei dem Test auf dem Sohae-Satellitenstartgelände in der Provinz Nord-Pyongan eine neu entwickelte Satellitenträgerrakete verwendet wurde, die jedoch kurz nach dem Start in der Luft explodierte.

Erste Untersuchungen ergaben, dass der Unfall auf eine Fehlfunktion des mit flüssigem Sauerstoff und Benzin betriebenen Triebwerks zurückzuführen ist; eine detaillierte Untersuchung des Vorfalls wurde eingeleitet.

HATTE SATELLITENSTART ANGEKÜNDIGT

Nordkorea, das die japanische Küstenwache (JCG) über das Vorhaben informiert hatte, hatte angekündigt, zwischen dem 27. Mai und dem 3. Juni einen Satellitenstartversuch zu unternehmen. Gestern Nacht um 22.44 Uhr wurde gemeldet, dass Pjöngjang einen nicht identifizierten Flugkörper in Richtung Gelbes Meer abgefeuert habe.

In einer Erklärung des südkoreanischen Generalstabs (JCS) hieß es, man gehe davon aus, dass Nordkorea eine Satellitenträgerrakete gestartet habe.

NICHT DER ERSTE FEHLGESCHLAGENE VERSUCH

Nach zwei gescheiterten Startversuchen im Mai und August des vergangenen Jahres hatte Nordkorea im November bekannt gegeben, dass es seinen Spionagesatelliten namens Malligyong-1 erfolgreich in die Umlaufbahn gebracht habe.

Die Regierung in Pjöngjang hatte zudem angekündigt, im Jahr 2024 weitere neue Satelliten in die Umlaufbahn schicken zu wollen.


Nachrichtenquelle: İHA

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