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Norwegen kooperiert bei Epstein-Ermittlungen mit Frankreich

Norwegen arbeitet bei den Ermittlungen gegen ehemalige Diplomaten mit Verbindungen zu Jeffrey Epstein mit Frankreich zusammen. Im Rahmen eines unterzeichneten Protokolls können beide Länder Beweise austauschen.

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Norwegen kooperiert bei Epstein-Ermittlungen mit Frankreich

Der norwegische Rundfunk NRK gab bekannt, dass zwischen der norwegischen Behörde für Wirtschaftskriminalität, Okokrim, und Frankreich ein Kooperationsprotokoll unterzeichnet wurde. Das Protokoll ermöglicht es beiden Ländern, im Rahmen der Ermittlungen gegen Personen mit Epstein-Verbindungen gegenseitig Beweise auszutauschen.

Die leitende Staatsanwältin von Okokrim, Marianne Bender, erklärte, dass auch Frankreich ähnliche Ermittlungen führe und die Zusammenarbeit daher von großer Bedeutung sei.

UNTERSUCHUNG GEGEN EHEMALIGES DIPLOMATEN-EHEPAAR

Im Zentrum der Ermittlungen stehen der ehemalige Diplomat Terje Rod-Larsen, der als einer der Architekten der Oslo-Abkommen gilt, und seine Ehefrau Mona Juul. Okokrim untersucht den Vorwurf, dass das Paar zwischen 2011 und 2018 „Dienstleistungen und Vorteile von erheblichem Wert“ von Epstein erhalten habe.

DIE EPSTEIN-AKTE UND DER PROZESS

Jeffrey Epstein, der wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs zahlreicher Minderjähriger und des Aufbaus eines Prostitutionsrings angeklagt war, wurde am 10. August 2019 tot in seiner Zelle im Manhattan Metropolitan Correctional Center in New York aufgefunden.

In den öffentlich gewordenen Prozessakten tauchten auch Namen wie Prinz Andrew, Donald Trump, Bill Clinton, Ehud Barak, Al Gore, Kevin Spacey, Michael Jackson, David Copperfield, Alan Dershowitz und Bill Richardson auf.

In einer Untersuchung des FBI und des US-Justizministeriums wurde mitgeteilt, dass keine Beweise für die Existenz einer „Kundenliste“ Epsteins gefunden werden konnten. In derselben Untersuchung wurde zudem festgestellt, dass Epstein im Gefängnis Suizid begangen habe.


Nachrichtenquelle: 12punto