Offizielle Erklärung aus Spanien nach der offiziellen Anerkennung des Staates Palästina
Der spanische Außenminister Jose Manuel Albares erklärte, dass die Anerkennung des Staates Palästina durch Spanien "Gerechtigkeit" für das palästinensische Volk bedeute und fügte hinzu: "Sie können nicht dazu verdammt sein, ewig Flüchtlinge zu bleiben."
Nachdem Spanien den Staat Palästina offiziell anerkannt hat, äußerte sich der spanische Außenminister Jose Manuel Albares.
Albares sagte: "Wir haben den Staat Palästina als eine vollständige Nation anerkannt, mit allen Rechten, die ein Staat im Rahmen des Völkerrechts besitzt."
Albares betonte, dass dies der erste Schritt sei. Zu den weiteren Schritten gehöre die Zusammenführung des Gazastreifens und des Westjordanlandes unter einer einzigen palästinensischen Regierung, die Verbindung von Gaza und dem Westjordanland durch einen Korridor sowie die Gründung eines echten und lebensfähigen palästinensischen Staates mit Ostjerusalem als Hauptstadt.
Albares sagte: "Die heutige Anerkennung ist Gerechtigkeit für das palästinensische Volk. Sie können nicht dazu verdammt sein, ewig Flüchtlinge zu bleiben."
"DIES WIRD NICHT ALLEIN DEN FRIEDEN BRINGEN"
Auf die Frage, ob die Anerkennung Palästinas weitgehend als symbolisch angesehen werden könne, da sie die Realität vor Ort nicht verändere, antwortete Albares: "Es ist nicht dasselbe, als souveräner Staat am Tisch zu sitzen und mit einem anderen souveränen Staat zu verhandeln.
Genau deshalb ist die Anerkennung des Staates Palästina wichtig. Unsere palästinensischen Freunde haben uns gesagt, dass dies wichtig ist. Dies wird nicht allein den Frieden bringen. Dies ist der Beginn eines Prozesses", sagte er.
Albares erklärte: "Gestern haben wir im Rat für Auswärtige Angelegenheiten der Europäischen Union einstimmig beschlossen, unseren israelischen Kollegen unter Nutzung des Assoziationsrates zwischen der EU und Israel dazu einzuladen, uns zu erklären, was in Gaza geschieht und warum die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs, die einen sofortigen Stopp der Angriffe auf Rafah fordert, nicht eingehalten wird."
Nachrichtenquelle: İHA
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