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Opposition in Frankreich fordert Macron zu Israel-Maßnahmen auf

Nach dem Angriff Israels auf die „Global Sumud Flotilla“ kam scharfe Kritik aus Frankreich. Mathilde Panot, Fraktionsvorsitzende der Partei La France Insoumise (LFI), forderte Präsident Macron dazu auf, den israelischen Botschafter in Paris, Joshua Zarka, auszuweisen.

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Opposition in Frankreich fordert Macron zu Israel-Maßnahmen auf

Die Fraktionsvorsitzende der oppositionellen Partei La France Insoumise (LFI) in Frankreich, Mathilde Panot, hat Präsident Emmanuel Macron nach dem Angriff Israels auf die „Global Sumud Flotilla“ dazu aufgefordert, den israelischen Botschafter in Paris, Joshua Zarka, auszuweisen.

„ES IST UNZULÄSSIG, DASS EIN VERTRETER EINES STAATES, DER EINEN VÖLKERMORD BEGEHT, BLEIBT“

In einer Stellungnahme gegenüber dem französischen Radiosender RTL kritisierte Panot den israelischen Angriff auf die „Global Sumud Flotilla“ scharf und erklärte: „Ich fordere den Präsidenten (Macron) heute Morgen offiziell dazu auf, den israelischen Botschafter in Frankreich auszuweisen. Es ist unzulässig, dass ein Vertreter eines Staates, der eine legitime Mission bereits dreimal auf illegale Weise gekapert hat, weiterhin auf unserem Boden bleiben darf.“

DIPLOMATISCHE BEZIEHUNGEN MÜSSEN ABGEBROCHEN WERDEN

Panot betonte, dass die diplomatischen Beziehungen zu Israel abgebrochen werden müssten, und bekundete ihre Unterstützung für die Entscheidung des kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro, israelische Diplomaten aus Kolumbien auszuweisen. Panot bekräftigte ihre harte Haltung gegenüber dem Vorgehen Israels mit den Worten: „Es ist unzulässig, dass ein Vertreter eines Staates, der einen Völkermord begeht, weiterhin auf unserem Boden bleiben darf.“

Zudem ging Panot auf die zuvor getätigten, drohenden Äußerungen des israelischen Botschafters Joshua Zarka ein, der den Passagieren der „Global Sumud Flotilla“ „viel Glück beim Überleben“ gewünscht hatte. Panot verurteilte diese Aussage Zarkas und betonte, dass derartige Haltungen auf französischem Boden nicht länger geduldet werden dürften.

ANGRIFF AUF DIE „GLOBAL SUMUD FLOTILLA“

Die „Global Sumud Flotilla“, die aufgebrochen war, um die israelische Blockade zu durchbrechen und humanitäre Hilfe nach Gaza zu bringen, wurde am Abend des 1. Oktober bei Annäherung an die Gewässer vor Gaza von der israelischen Armee angegriffen. Die israelische Armee brachte Dutzende Boote und Schiffe der Flotte illegal in ihre Gewalt und nahm Hunderte Passagiere fest.


Nachrichtenquelle: 12punto