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Pakistan ist bereit für Gespräche mit Afghanistan

Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif erklärte, dass Pakistan bereit sei, Gespräche mit Afghanistan zu führen, während der vereinbarte 48-stündige Waffenstillstand andauert. Er betonte: "Der Ball für einen dauerhaften Waffenstillstand liegt nun bei den Taliban."

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Pakistan ist bereit für Gespräche mit Afghanistan

Der vorübergehende Waffenstillstand zwischen Pakistan und Afghanistan, der gestern begann, hält an. Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif gab bekannt, dass Pakistan bereit sei, mit der Taliban-Regierung in Afghanistan über angemessene Bedingungen zu verhandeln, und sagte: "Der Ball für einen dauerhaften Waffenstillstand liegt nun bei den Taliban."

Sharif behauptete, dass der jüngste Angriff der Taliban-Regierung auf Pakistan das Ergebnis von Provokationen durch Indien sei, und erklärte: "Leider hat die Taliban-Regierung in Afghanistan trotz aller Bemühungen den Frieden nicht zur Priorität gemacht und den Weg der Aggression gewählt."

Sharif wies auf den Anstieg terroristischer Aktivitäten an der Grenze zwischen den beiden Ländern hin und betonte, dass Pakistan gezwungen gewesen sei, eine umfassende Operation zu starten. Er erinnerte daran, dass hochrangige pakistanische Beamte Afghanistan im Zusammenhang mit diesen Vorfällen mehrfach besucht hätten.

SPANNUNGEN ZWISCHEN DEN BEIDEN LÄNDERN

Pakistan fordert von den Taliban, Maßnahmen gegen die Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) zu ergreifen, die auch als Pakistanische Taliban bekannt ist und seit der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021 in Afghanistan operiert und in Pakistan verboten ist. Als Reaktion auf die jüngsten Angriffe der TTP auf pakistanisches Territorium entlang der Grenze führte Pakistan am 9. Oktober einige Luftangriffe auf Kabul durch. Die Spannungen nahmen zu, als Afghanistan auf die Angriffe Pakistans reagierte. Durch die Vermittlung von Katar und Saudi-Arabien wurden die Kämpfe zwischen den beiden Ländern zunächst eingestellt, flammten jedoch am 14. Oktober wieder auf. Auf Ersuchen Afghanistans hatte Pakistan am 15. Oktober einen 48-stündigen vorübergehenden Waffenstillstand ausgerufen.

In einer Erklärung der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der pakistanischen Armee (ISPR) wurde mitgeteilt, dass bei den Zusammenstößen an der afghanischen Grenze 200 Taliban-Kämpfer getötet wurden, 23 pakistanische Soldaten ihr Leben verloren und 29 Soldaten verletzt wurden; zudem seien 21 afghanische Grenzposten eingenommen worden.


Nachrichtenquelle: 12punto

Afghanistan Pakistan