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Palästina- und Golan-Resolutionen bei der UN verabschiedet

Die UN-Generalversammlung hat die Resolution zur „friedlichen Lösung der Palästina-Frage“ verabschiedet und fordert darin ein Ende der israelischen Besatzung seit 1967 sowie die Unterstützung einer Zwei-Staaten-Lösung. Zudem wurde bei der Sitzung die Resolution zum „syrischen Golan“ zur Abstimmung gestellt.

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Palästina- und Golan-Resolutionen bei der UN verabschiedet

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) hat eine Resolution verabschiedet, die an die Verantwortung der UN in der Palästina-Frage erinnert und ein Ende der israelischen Besatzungsaktivitäten seit 1967 fordert. Die Resolution mit dem Titel „Friedliche Lösung der Palästina-Frage“ wurde von den palästinafreundlichen Staaten Dschibuti, Jordanien, Mauretanien, Katar, Senegal und Palästina eingebracht und auf die Tagesordnung der Generalversammlung gesetzt.

151 LÄNDER STIMMTEN ZU

Bei der Abstimmung über die Resolution stimmten 151 Mitgliedsstaaten mit „Ja“, während 11 Länder, darunter Israel und die USA, mit „Nein“ stimmten. Zudem enthielten sich 11 Länder der Stimme.

Der verabschiedete Text bekräftigt die Verpflichtungen der UN in der Palästina-Frage und fordert Israel auf, die Besatzung zu beenden und den Prozess der Zwei-Staaten-Lösung zu unterstützen. In der Resolution wird betont, dass die Aktivitäten israelischer Siedler, die sich Land der Palästinenser aneignen, gestoppt werden müssen und Israel im Einklang mit dem Völkerrecht handeln sollte.

Im Text wird zudem die Notwendigkeit einer Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses hervorgehoben. Die Staaten werden dazu aufgerufen, sowohl die Hilfe aufgrund der humanitären Krise in Palästina zu erhöhen als auch Grenzveränderungen nicht anzuerkennen.

In der Resolution, in der das am 10. Oktober im Gazastreifen in Kraft getretene Friedensabkommen begrüßt wird, wird daran erinnert, dass Versuche demografischer oder geografischer Veränderungen im Gazastreifen nicht akzeptabel seien und dieses Gebiet ein untrennbarer Bestandteil der 1967 besetzten palästinensischen Gebiete sei.

Die Entscheidung besagt zudem, dass Israel sich aus allen palästinensischen Gebieten zurückziehen müsse, die es seit 1967 besetzt hält, einschließlich Ostjerusalems. Das unveräußerliche Recht des palästinensischen Volkes auf „Selbstbestimmung“ und die Gründung eines unabhängigen Staates wird erneut unterstrichen.

GOLAN-RESOLUTION EBENFALLS VERABSCHIEDET

Die UN-Generalversammlung hat eine weitere Resolution verabschiedet, die die Besatzung und die faktische Annexion der syrischen Golan-Region durch Israel für rechtswidrig erklärt. Die von Ägypten eingebrachte Resolution mit dem Titel „Der syrische Golan“ wurde in der Generalversammlung zur Abstimmung gestellt und angenommen.

Bei der Abstimmung stimmten 123 Länder mit „Ja“, während 7 Länder, darunter Israel und die USA, mit „Nein“ stimmten. Zudem enthielten sich 41 Länder der Stimme.

In der verabschiedeten Resolution wird erklärt, dass die Präsenz Israels auf dem Golan rechtswidrig sei und gegen die Resolution 497 des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahr 1981 verstoße. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Israel diese Entscheidung bis heute nicht umgesetzt habe, und es heißt: „(Die Resolution) stellt erneut fest, dass die anhaltende Besatzung und die faktische Annexion des syrischen Golan ein Hindernis für das Erreichen eines gerechten, umfassenden und dauerhaften Friedens in der Region darstellen.“

Die Resolution fordert Israel dazu auf, die Verhandlungen an den syrischen und libanesischen Fronten wieder aufzunehmen und sich an frühere Abkommen zu halten. Zudem wird Israel erneut aufgefordert, sich auf die Grenzen vom 4. Juni 1967 zurückzuziehen.

SYRIEN: „WIR HABEN DAS RECHT, DEN GESAMTEN GOLAN ZURÜCKZUGEWINNEN“

Der Ständige Vertreter Syriens bei der UN, Botschafter Ibrahim Ulabi, erklärte, dass die besetzten Golanhöhen syrisches Territorium seien und sein Land das Recht habe, das gesamte Gebiet von Israel zurückzugewinnen.

Wie der syrische staatliche Fernsehsender Al-Ikhbariya berichtete, erklärte Ulabi, dass die Gespräche mit Israel zur Ausräumung der Sicherheitsbedenken beider Seiten unter der Aufsicht des US-Präsidenten Donald Trump geführt worden seien.

Ulabi betonte, dass die Zukunft der besetzten Golanhöhen bei diesen Kontakten in keiner Weise zur Sprache gekommen sei. Ulabi erklärte, dass Syrien friedliche und diplomatische Methoden bevorzuge, bekräftigte jedoch, dass der besetzte Golan syrisches Territorium sei und sein Land „das Recht habe, ihn vollständig von Israel zurückzugewinnen“.


Nachrichtenquelle: 12punto

Vereinte Nationen UN