Peseşkian reagiert auf Trump: 'Mach doch, was du willst'
Der iranische Präsident Massud Peseşkian hat sich bemerkenswert zu den Drohungen und Verhandlungsaufforderungen des US-Präsidenten Donald Trump gegenüber dem Iran geäußert. Peseşkian erklärte: 'Ich werde nicht mit dir verhandeln, weil du drohst. Mach doch, was du willst.'
Bei einer Veranstaltung in Teheran äußerte sich Peseşkian zu den Druckmitteln und Drohungen von US-Präsident Trump.
Peseşkian kritisierte auch Trumps Verhalten gegenüber dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus und sagte: 'Man schämt sich wirklich für das, was Trump mit Selenskyj gemacht hat.'
'ICH KOMME NICHT ZU VERHANDLUNGEN'
Auf Trumps Drohungen und dessen Aufforderung zu Verhandlungen antwortete Peseşkian: 'Er sagt: "Wir befehlen, ihr werdet dies tun, ihr werdet das nicht tun, sonst gibt es Ärger." Wenn du drohst, komme ich nicht (zu Verhandlungen). Geh und mach, was du willst.'
In einem Interview mit dem Fox Business Network am 7. März hatte Trump erklärt, er habe einen Brief an den iranischen Führer Chamenei geschickt. Trump sagte: 'Ich habe ihnen einen Brief geschrieben, in dem steht: "Ich hoffe, ihr verhandelt, denn wenn wir militärisch eingreifen müssen, wird das eine schreckliche Sache sein."'
'TRUMP HAT DEN BRIEF NOCH NICHT VERSCHICKT'
Die Ständige Vertretung des Iran bei den Vereinten Nationen (UN) in New York beantwortete die Frage zu Trumps Aussage über den Brief an Chamenei mit den Worten: 'Wir haben bisher keinen solchen Brief erhalten.' Später erklärte ein US-Beamter gegenüber den Medien des Landes: 'Trump hat den Brief geschrieben, aber noch nicht verschickt.'
VERHANDLUNGEN MIT TRUMP WAREN UNTERSAGT
Der iranische Führer Chamenei hatte Verhandlungen mit der Trump-Regierung untersagt, da er diese als 'unzuverlässig' bezeichnete und ihr vorwarf, den Iran zu bedrohen. Hochrangige iranische Beamte, allen voran Präsident Massud Peseşkian und Außenminister Abbas Araghchi, betonen ebenfalls häufig, dass sie nicht unter Druck und Drohungen mit den USA verhandeln werden.
Zuletzt erklärte Chamenei in einer Rede am 8. März, dass die USA mit ihrem Verhandlungsangebot nicht Probleme lösen, sondern ihre eigenen Forderungen durchsetzen und Vorherrschaft etablieren wollten, was der Iran nicht akzeptieren werde.
Nachrichtenquelle: AA
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