Polen verhängt Beschränkungen für russische Diplomaten
Polen hat Reisebeschränkungen für russische Diplomaten eingeführt, mit der Begründung, dass Russland einen hybriden Krieg gegen Polen und die Europäische Union (EU) führe.
Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski gab in Brüssel, der Hauptstadt Belgiens, wo er an einer Sitzung des Rates für Auswärtige Angelegenheiten der EU teilnahm, bekannt, dass man Reisebeschränkungen für in Polen tätige russische Diplomaten eingeführt habe. Dies geschehe aufgrund der Beteiligung Russlands an einem hybriden Krieg gegen Polen und die EU.
Demnach erklärte Sikorski, dass Diplomaten, die an der russischen Botschaft in der polnischen Hauptstadt Warschau tätig sind, nur noch innerhalb der Region Masowien reisen dürfen. Den Mitarbeitern der Konsulate in anderen Städten werde es gestattet sein, sich ausschließlich in ihren jeweiligen Dienstbezirken zu bewegen.
"EIN SEHR ERNSTES WARNSIGNAL"
Sikorski äußerte: "Wir haben Beweise für die Beteiligung des russischen Staates an der Organisation von Sabotageakten auch in unserem Land. Wir hoffen, dass die Russische Föderation dies als ein sehr ernstes Warnsignal betrachtet." Er teilte zudem mit, dass die Reisebeschränkungen nicht für den russischen Botschafter in Warschau, Sergei Andrejew, gelten. Sikorski fügte hinzu, dass die betreffenden Beschränkungen der russischen Botschaft in Warschau mittels einer diplomatischen Note mitgeteilt würden.
Nachrichtenquelle: İHA
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