Polizei beendet Palästina-Solidaritätskundgebung wegen arabischer Musik
Eine in der deutschen Hauptstadt Berlin abgehaltene Palästina-Solidaritätskundgebung wurde von der Polizei aufgelöst, da arabische Musik gespielt, Slogans gerufen und Reden gehalten wurden.
Hunderte Menschen versammelten sich auf dem Platz nahe der U-Bahn-Station Wittenbergplatz zu einer Palästina-Solidaritätskundgebung unter dem Motto "Stoppt die Aggression im Westjordanland – Liefert keine Waffen an Israel".
Bei der Demonstration wurden Palästina-Flaggen sowie Schilder und Transparente mit Aufschriften wie "Hände weg vom Westjordanland", "Stoppt die Bewaffnung Israels", "Gaza steht nicht zum Verkauf", "Freiheit für Palästina" und "Palästinensische Kinder verdienen es, aufzuwachsen" mitgeführt.
Während der Demonstration, bei der Slogans gegen Israel und die USA gerufen wurden, forderte die Polizei das Abspielen arabischer Musik mit der Begründung zu stoppen, dass dies verboten sei.
Anschließend wurde über Lautsprecherdurchsagen der Polizei mitgeteilt, dass das Rufen arabischer Slogans oder das Halten von Reden in dieser Sprache vorab untersagt worden war. Da dies missachtet wurde, wurde die Versammlung für beendet erklärt und die Teilnehmer aufgefordert, den Platz zu verlassen.
Mehr als 50 Teilnehmer der Kundgebung weigerten sich jedoch, den Platz zu verlassen, und begannen ein Sitzstreik.
Die Polizei ging hart gegen diese Demonstranten vor und nahm zahlreiche Personen fest. Bereits im Vorfeld hatte die Polizei zur Bedingung gemacht, dass bei der Kundgebung nur Slogans auf Deutsch und Englisch gerufen werden dürfen, und einen Demonstrationszug untersagt.
Es wurde berichtet, dass mehr als 300 Personen an der Kundgebung teilnahmen, bei der umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden und insgesamt 250 Polizeibeamte im Einsatz waren.
Nachrichtenquelle: AA
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