Präsident, der von einer Krise im Land spricht, kürzt sein Gehalt um 40 Prozent
Der liberianische Präsident Joseph Boakai hat bekannt gegeben, dass er freiwillig auf 40 Prozent seines Gehalts verzichtet.
In einer schriftlichen Erklärung des liberianischen Präsidentenamtes wurde mitgeteilt, dass Boakai sein Gehalt freiwillig um 40 Prozent gekürzt habe, um seinem Versprechen von „finanzieller Integrität und nationaler finanzieller Sicherheit“ nachzukommen.
Wie die Nachrichtenagentur AA berichtet, ziele Boakai mit dieser Entscheidung darauf ab, ein Beispiel für die Stärkung der Rechenschaftspflicht der Regierung und die Solidarität mit der Bevölkerung zu setzen.
In dem westafrikanischen Land Liberia kämpft die Bevölkerung derzeit mit den steigenden Lebenshaltungskosten, während die Gehälter der Regierungsbeamten auf Kritik stoßen. Etwa jeder fünfte Mensch im Land lebt von einem Einkommen von weniger als 2 Dollar pro Tag.
Letzte Woche waren einige Abgeordnete in Liberia mit dreirädrigen Motorrädern zum Parlament gekommen, um dagegen zu protestieren, dass die Kosten für ihre Dienstwagen nicht bezahlt wurden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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