Proteste der Turkmenen gegen die Lokalverwaltung in Kirkuk dauern an
In der Stadt Altunköprü in der irakischen Provinz Kirkuk haben Turkmenen, die aus Protest gegen ihre mangelnde Vertretung in der Lokalverwaltung die Straße zwischen Kirkuk und Erbil blockiert haben, ihre Proteste fortgesetzt.
In der Stadt Altunköprü in der irakischen Provinz Kirkuk dauern die Proteste der Turkmenen an. Die Demonstranten, die ihren Protest begonnen hatten, weil der neu ernannte Bürgermeister von Altunköprü nicht aus der lokalen Bevölkerung stammt und Turkmenen seit etwa zwei Jahren nicht mehr in Verwaltungsämtern berücksichtigt werden, erklärten, dass sie so lange in Zelten ausharren werden, bis ihre Forderungen erfüllt sind. Die Demonstranten blockierten heute erneut die Straße zwischen Kirkuk und Erbil. Die Polizei griff bei den Demonstranten ein.
"TURKMENEN HABEN PROTEST BEGONNEN"
Zeki İbrahim, der Verantwortliche der Irakischen Turkmenenfront (ITC) für Altunköprü, erklärte in einer Stellungnahme, dass die Turkmenen ihre Proteste fortsetzen werden, bis ihre Forderungen erfüllt seien. İbrahim betonte, dass die Ernennung eines neuen Bürgermeisters für die Stadt ohne die Konsultation turkmenischer Vertreter den Auslöser für die Ereignisse gebildet habe, und sagte: "Die Turkmenen haben den Protest begonnen, weil sie diese Ernennung nicht akzeptieren. Nachdem sie die Straße zwischen Kirkuk und Erbil blockiert hatten, stürmten sie das Rathaus und nahmen das Schild ab. Daraufhin haben unsere Jugendlichen vor dem Gebäude Zelte aufgeschlagen und ein Sitzstreik begonnen."
"ALLE DREI WICHTIGEN ÄMTER LIEGEN IN DER HAND DER PATRIOTISCHEN UNION KURDISTANS"
İbrahim betonte, dass die Turkmenen fordern, bei einem der drei Hauptämter in der Stadt ein Mitspracherecht zu haben, und sagte: "In Altunköprü gibt es drei wichtige Posten: Bürgermeister, Stadtverwalter und Polizeichef. Alle diese liegen in der Hand der Patriotischen Union Kurdistans. Zudem gibt es in keiner der 12 städtischen Abteilungen einen Turkmenen. Wir haben mitgeteilt, dass wir zumindest einen dieser Posten beanspruchen."
"UNSER WIDERSTAND WIRD ANHALTEN"
İbrahim berichtete, dass am dritten Tag der Proteste eine Delegation des Provinzrats von Kirkuk in die Region entsandt worden sei und dass das turkmenische Mitglied des Provinzrats, Ahmet Remzi, erklärt habe, dass den Turkmenen gemäß ihren Forderungen die Positionen des stellvertretenden Polizeichefs, des stellvertretenden Stadtverwalters und des stellvertretenden Bürgermeisters angeboten würden. İbrahim fügte hinzu: "Wir beenden unsere Aktion nicht. Unser Widerstand wird so lange anhalten, bis unsere Forderungen vollständig erfüllt sind."
Nachrichtenquelle: İHA
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