Putin hat es bestätigt: Russland streicht Taliban von der Terrorliste
Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Gesetz unterzeichnet, das die Aussetzung von Tätigkeitsverboten für Terrororganisationen ermöglicht. Wird der Prozess, der mit der Streichung der Taliban von der Liste begann, auch die HTS (Hai'at Tahrir asch-Scham) umfassen? Hier sind die Details...
Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Gesetz unterzeichnet, das eine Regelung zur vorübergehenden Aussetzung von Tätigkeitsverboten für Terrororganisationen enthält. Obwohl in dem Gesetz keine Organisation namentlich genannt wird, gibt es Spekulationen, dass die Regelung, die durch die Streichung der Taliban von der „Terrorliste“ in den Fokus rückte, in Zukunft auch die in Syrien aktive Hai'at Tahrir asch-Scham (HTS) umfassen könnte.
NEUER MECHANISMUS FÜR TERRORVERBOTE
Dem neuen Gesetz zufolge können Tätigkeitsverbote für Organisationen, die per Gerichtsbeschluss auf Basis einer Erklärung des russischen Generalstaatsanwalts oder seines Stellvertreters auf die Terrorliste gesetzt wurden, vorübergehend ausgesetzt werden.
In der Begründung des Gesetzes wurde darauf hingewiesen, dass Terrororganisationen im Laufe der Zeit ihre Gewaltakte einstellen oder von ihren legitimierenden Aktivitäten absehen könnten. Es wurde festgestellt, dass die geltenden Gesetze keinen Mechanismus vorsahen, der eine vorübergehende Aufhebung der Tätigkeitsverbote für solche Organisationen ermöglicht, und dass die Regelung geschaffen wurde, um diesen Bedarf zu decken.
TALIBAN UND HTS IM FOKUS
Das Gesetz hatte in erster Linie den Boden für die Streichung der Taliban von der „Terrorliste“ bereitet. Einige Experten vermuten jedoch, dass diese Regelung auch den Weg für die Streichung von Organisationen wie der Hai'at Tahrir asch-Scham (HTS) von der Liste ebnen könnte. Es wird darauf hingewiesen, dass das Gesetz darauf abzielt, Flexibilität in Russlands Anti-Terror-Politik zu schaffen.
Das besagte Gesetz wurde in den vergangenen Wochen vom russischen Parlament verabschiedet und hatte in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen gesorgt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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