Putins Warnung an den Westen vor Atomwaffen: Sicherheitsgarantie-Abkommen in Belarus unterzeichnet
Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, dass das mit Belarus unterzeichnete Sicherheitsgarantie-Abkommen den Einsatz von Atomwaffen einschließt. Putin betonte, dass dieses Abkommen die Verteidigung Russlands und Belarus' stärken werde und der Einsatz von Atomwaffen bei Bedrohungen gegen Belarus in Betracht gezogen werde.
Der russische Präsident Wladimir Putin betonte, dass das zwischen Moskau und Minsk unterzeichnete Sicherheitsgarantie-Abkommen auch den Einsatz von Atomwaffen vorsieht.
Putin und sein belarussischer Amtskollege Alexander Lukaschenko unterzeichneten auf dem Treffen des Obersten Staatsrates des Unionsstaates Russland-Belarus in Minsk das Dokument mit dem Titel 'Abkommen über Sicherheitsgarantien zwischen der Russischen Föderation und der Republik Belarus im Rahmen des Unionsstaates'.
In seiner Rede auf dem Treffen bezeichnete Putin die Unterzeichnung des Abkommens unter den gegenwärtigen Bedingungen als absolut logisch und sagte: "Das Dokument definiert die gegenseitigen Bündnisverpflichtungen zur Gewährleistung der Verteidigung Russlands und Belarus', zum Schutz der Souveränität, Unabhängigkeit, verfassungsmäßigen Ordnung, territorialen Integrität und der Außengrenze des Unionsstaates. Zudem ist der Einsatz aller verfügbaren Kräfte und Mittel vorgesehen."
Der russische Staatschef unterstrich, dass das Abkommen auch den Einsatz der russischen taktischen Atomwaffen vorsieht, die auf Vorschlag des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko auf dem Territorium dieses Landes stationiert wurden.
![]()
Der russische Präsident wies darauf hin, dass die Bedingungen für den Einsatz von Atomwaffen in der aktualisierten russischen Nukleardoktrin klar definiert seien, und fügte hinzu: "Ich bin sicher, dass dieses Abkommen die Sicherheit Russlands und Belarus' zuverlässig schützen und somit die notwendigen Bedingungen für eine friedlichere und nachhaltigere Entwicklung unserer Staaten schaffen wird."
Der russische Staatschef Putin hatte im vergangenen Monat das Dokument 'Grundlagen der staatlichen Politik der Russischen Föderation im Bereich der nuklearen Abschreckung' aktualisiert. In der neuen, von Putin unterzeichneten Doktrin wurde die Abschreckung potenzieller Gegner vor Angriffen auf Russland und seine Verbündeten als eine der höchsten staatlichen Prioritäten eingestuft, wobei Belarus in dem Dokument faktisch erwähnt wurde.
Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Sergei Schoigu, merkte an, dass eine sehr wichtige Ergänzung in die Doktrin aufgenommen wurde, die sich auf Belarus beziehe, und erklärte: "Nun sind in der Doktrin auch die Kriterien für den Einsatz von Atomwaffen definiert, falls ein Angriff mit konventionellen Waffen auf Belarus erfolgt und eine Bedrohung für die Existenz dieses Landes entsteht."
![]()
Der Doktrin zufolge wird ein Angriff eines Landes innerhalb einer militärischen Koalition auf Russland und seine Verbündeten als Angriff der gesamten Koalition gewertet. Zudem wird ein Angriff eines nicht-nuklearen Staates auf Russland und seine Verbündeten, der unter Beteiligung oder Unterstützung eines Atomwaffenstaates erfolgt, als gemeinsamer Angriff auf die Russische Föderation betrachtet. Russland behält sich das Recht vor, Atomwaffen als Reaktion auf den Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegen sich oder seine Verbündeten einzusetzen.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger