Raketenangriff aus dem Libanon auf Israel
Berichten zufolge wurden aus dem Süden des Libanon mehr als 100 Raketen auf den Norden Israels abgefeuert, die in einigen Gebieten Brände verursachten.
Die israelische Armee gab bekannt, dass aus dem Süden des Libanon mehr als 100 Raketen auf die Regionen Haifa und Obergaliläa im Norden Israels abgefeuert wurden und einige der einschlagenden Raketen Brände auslösten.
In einer Erklärung der israelischen Armee über deren Social-Media-Kanal wurde mitgeteilt, dass der Abschuss von 30 Raketen auf die Region Obergaliläa beobachtet wurde. Die israelische Luftwaffe habe einige dieser Raketen abgefangen, während andere in der Region einschlugen.
Zudem wurde berichtet, dass 70 Raketen aus dem Süden des Libanon auf die Regionen West- und Obergaliläa abgefeuert wurden, wobei einige dieser Raketen Brände verursachten. Auf die Region Haifa im Norden Israels seien ebenfalls 3 Raketen abgefeuert worden; eine davon wurde abgefangen, während die verbleibenden zwei auf offenem Gelände einschlugen.
Die israelische Feuerwehr gab bekannt, dass aufgrund der Raketeneinschläge in Rosch Pina, östlich der Stadt Safed in Obergaliläa, an mehreren Stellen Brände ausgebrochen seien. In der Zeitung Israel Hayom wurde zudem berichtet, dass Raketeneinschläge in Amiad in Obergaliläa ebenfalls zu Bränden führten.
Laut einem Bericht von Yedioth Ahronoth sperrte die israelische Polizei die Straße 90 vom Knotenpunkt Rosch Pina bis zum Knotenpunkt Amiad, da Raketen aus dem Libanon auf die Fahrbahn einschlugen.

DIE AKTUELLE LAGE IM LIBANON
Die israelische Armee, die sich seit dem 8. Oktober 2023 in kontrollierten Gefechten mit der Hisbollah befindet, begann am 23. September mit intensiven Luftangriffen auf die südlichen Städte des Libanon sowie auf die Regionen Bekaa und Baalbek.
Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums kamen bei diesen Angriffen insgesamt 2.448 Menschen ums Leben, darunter 104 Kinder und 194 Frauen; 11.472 Menschen wurden verletzt.
Bei den Luftangriffen der israelischen Armee auf Beirut am 27. September wurde der Tod des Hisbollah-Führers Hassan Nasrallah bestätigt.
Aufgrund der israelischen Bombardierungen wurden im Libanon Hunderttausende Menschen vertrieben. Während die Fluchtwelle aus den südlichen Teilen des Landes in Richtung der Hauptstadt Beirut und in die nördlichen Regionen anhält, teilte die libanesische Regierung mit, dass mehr als 461.000 der Vertriebenen nach Syrien geflohen seien.
Die Hisbollah reagiert ihrerseits mit Raketen- und Geschossangriffen auf Israel. Bei diesen Angriffen, die meist auf militärische Stützpunkte auf israelischer Seite abzielen, wurden keine größeren Schäden verzeichnet.
Nachrichtenquelle: AA
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