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Reaktion aus China auf die USA bezüglich Gaza: 'Macht die Lage noch gefährlicher'

China hat die USA dafür kritisiert, dass sie im UN-Sicherheitsrat (UNSC) ihr Veto gegen einen Resolutionsentwurf eingelegt haben, der einen sofortigen humanitären Waffenstillstand im Gazastreifen forderte, und erklärte, dies mache die Lage in Gaza noch gefährlicher.

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Reaktion aus China auf die USA bezüglich Gaza: 'Macht die Lage noch gefährlicher'

China hat davor gewarnt, dass das Veto der USA gegen den Resolutionsentwurf des UN-Sicherheitsrats (UNSC), der einen sofortigen humanitären Waffenstillstand in Gaza forderte, die Lage in der Region noch gefährlicher mache.

Chinas ständiger Vertreter bei der UNO, Zhang Jun, erklärte, der Sicherheitsrat müsse Schritte für einen Waffenstillstand unternehmen, da dies seine rechtliche Verantwortung sei.

Zhang drückte Chinas Enttäuschung über die Entscheidung aus Washington aus und sagte: "Das Veto der USA sendet ein falsches Signal und macht die Lage in Gaza noch gefährlicher."

Zhang betonte, dass die Ablehnung des von Algerien eingebrachten Entwurfs durch die USA mit der Begründung, er würde 'diplomatische Bemühungen unterbrechen', völlig unhaltbar sei, und äußerte seinen Protest mit den Worten: "Das Veto der USA kann den starken Ruf nach einem Waffenstillstand in Gaza und einem Ende des Krieges nicht zum Schweigen bringen. Der Sicherheitsrat kann seine Verantwortung, der Gerechtigkeit Genüge zu tun, nicht aufgrund eines Vetos beiseitelegen."

DER VORSCHLAG ALGERIENS

In dem von Algerien vorgelegten Resolutionsentwurf wurde ein sofortiger humanitärer Waffenstillstand in Gaza gefordert.

Der Entwurf, in dem jegliche Angriffe auf Zivilisten verurteilt wurden, sprach sich zudem gegen die erzwungene Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung von ihrem Land aus.

In dem Resolutionsentwurf wurden alle Parteien dazu aufgerufen, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten, und es wurde gefordert, dass humanitäre Hilfe ungehindert in alle Gebiete des Gazastreifens gelangen müsse.

Der Entwurf forderte die Freilassung aller Kriegsgefangenen und verwies zudem auf die vorläufigen Maßnahmen, die der Internationale Gerichtshof (IGH) am 26. Januar gegen Israel erlassen hatte.

Von den 15 Mitgliedern des Sicherheitsrats stimmten 13 für den Entwurf, während die USA als ständiges Mitglied ihr Vetorecht nutzten, um ihn abzulehnen, und Großbritannien sich der Stimme enthielt.

DAS FÜNFTE VETO DER USA

Die USA hatten zuvor bereits am 16., 18. und 25. Oktober 2023 sowie am 8. Dezember 2023 Resolutionsentwürfe im UN-Sicherheitsrat zum Krieg in Gaza mit ihrem Veto blockiert.

Die USA gehörten zudem zu den 10 Ländern, die am 13. Dezember 2023 in der UN-Generalversammlung mit "Nein" gegen einen Resolutionsentwurf stimmten, der einen sofortigen humanitären Waffenstillstand in Gaza forderte und von 153 Ländern unterstützt wurde.


Nachrichtenquelle: AA

USA UN Gaza