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Reaktion Japans auf Militärübung von China und Russland: Wir beobachten dies mit Sorge

Der japanische Kabinettssekretär Yoshimasa Hayashi teilte mit, dass man die von China und Russland geplante gemeinsame Militärübung mit „Sorge“ verfolge.

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Reaktion Japans auf Militärübung von China und Russland: Wir beobachten dies mit Sorge

Wie der japanische öffentlich-rechtliche Sender NHK berichtet, erklärte Hayashi gegenüber Journalisten, dass die Regierung in Tokio die geplante Übung von China und Russland als Bemühung der beiden Länder betrachte, ihre militärische Zusammenarbeit auszubauen.

Hayashi betonte, dass Japan die besagte Übung mit „Sorge“ verfolge und die Regierung weiterhin Informationen über das Manöver sammeln und auswerten werde.

In einer Erklärung des chinesischen Verteidigungsministeriums war zuvor mitgeteilt worden, dass Marine- und Luftstreitkräfte Chinas und Russlands im Westpazifik, im Japanischen Meer (Ostmeer) sowie im Ochotskischen Meer eine gemeinsame Militärübung beginnen würden.

ZIEL IST DIE „STÄRKUNG DER FÄHIGKEIT ZUR GEMEINSAMEN REAKTION“

In der Erklärung hieß es, das Manöver mit dem Namen „Nord/Interaktion-2024“ ziele darauf ab, „die strategische Koordination zwischen den Armeen beider Länder zu vertiefen und die Fähigkeit zur gemeinsamen Reaktion auf Sicherheitsbedrohungen zu stärken“.

Die militärische Aktivität in der Region findet zu einer Zeit statt, in der es zwischen China und Japan aufgrund von Verletzungen des Luftraums und der Hoheitsgewässer zu Spannungen kommt.

Japan hatte am 26. August gemeldet, dass ein Militärflugzeug vom Typ „Y-9“ der chinesischen Armee vor den Danjo-Inseln im Ostchinesischen Meer in den japanischen Luftraum eingedrungen sei.

Andererseits wurde berichtet, dass ein chinesisches Forschungsschiff in die japanischen Hoheitsgewässer in der Nähe der Insel Kuchinoerabu in der Tokara-Straße im Süden Japans eingedrungen sei.

Die Regierung in Tokio hatte in beiden Fällen diplomatischen Protest gegen China eingelegt.


Nachrichtenquelle: 12punto