Russland äußert sich zu 'NATO-Schiffen' mit Fokus auf das 'Schwarze Meer'
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, dass die Strategie der Ukraine, die eine verstärkte Präsenz von NATO-Schiffen im Schwarzen Meer ermöglichen soll, als zusätzliche Bedrohung angesehen werde. Er betonte, dass Russland alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werde, um seine Sicherheit zu gewährleisten.
Peskow äußerte sich gegenüber Journalisten zu dem Dekret des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, mit dem die Entscheidung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates zur maritimen Sicherheitsstrategie des Landes in Kraft gesetzt wurde.
In Bezug auf die Strategie, deren Hauptziel die dauerhafte Präsenz von NATO-Streitkräften im Schwarzen Meer ist, sagte Peskow: "Unter Berücksichtigung der Anrainerstaaten Bulgarien und Rumänien, die Mitglieder des Bündnisses sind, stellt die intensive Präsenz von NATO-Schiffen (im Schwarzen Meer), insbesondere angesichts der direkten Beteiligung der NATO-Staaten an den Konflikten um die Ukraine, natürlich eine zusätzliche Bedrohung für die Russische Föderation dar. Russland wird alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um seine eigene Sicherheit zu gewährleisten."
Peskow erinnerte daran, dass die Aufenthaltsregelungen für Staaten außerhalb des Schwarzen Meeres im Montreux-Abkommen streng geregelt seien, und fügte hinzu: "In diesem Fall ist die Türkei die Verwalterin und erfüllt ihre Aufgaben sehr klar."
Peskow kommentierte auch das Versprechen von Ursula von der Leyen, die für eine weitere Amtszeit als Präsidentin der Europäischen Kommission (EU) kandidiert, die EU in eine Verteidigungsunion umzuwandeln: "Dies bestätigt einmal mehr die Haltung der europäischen Staaten zur Militarisierung, zur Eskalation von Spannungen, zur Konfrontation und zum Rückgriff auf konfrontative Methoden in ihrer Außenpolitik."
Peskow fügte hinzu, dass sich diese Arbeit mit der Interaktion überschneiden werde, die die EU im Rahmen der NATO bereits habe.
Nachrichtenquelle: AA
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