Russland beschließt Schließung des polnischen Generalkonsulats in Kaliningrad
Das russische Außenministerium hat die Entscheidung zur Schließung des polnischen Generalkonsulats in Kaliningrad bekannt gegeben. Das polnische Außenministerium erklärte daraufhin, dass man "angemessen reagieren" werde.
In einer Erklärung des russischen Außenministeriums wurde mitgeteilt, dass der polnische Geschäftsträger in Russland in das Ministerium einbestellt wurde.
Während des Gesprächs wurde an die Entscheidung Polens erinnert, das russische Generalkonsulat in Krakau im vergangenen Mai zu schließen. Daraufhin wurde erklärt, dass die russische Seite beschlossen habe, das polnische Generalkonsulat in Kaliningrad ab dem 29. August zu schließen.
Es wurde betont, dass der Schritt Russlands auf die "ungerechtfertigten und feindseligen Handlungen" Polens zurückzuführen sei und dass kein feindseliger Angriff gegen Russland unbeantwortet bleiben werde.
REAKTION AUS POLEN
Der Sprecher des polnischen Außenministeriums, Pawel Wronski, erklärte in einer Stellungnahme, dass die Entscheidung Russlands, das polnische Konsulat in Kaliningrad zu schließen, eine "ungerechtfertigte" Entscheidung sei. Wronski sagte: "Polen führt im Gegensatz zu Russland keine Sabotageakte, Cyberangriffe oder Aktionen gegen den russischen Staat durch." Wronski kündigte an, dass Polen "angemessen auf die Entscheidung reagieren" werde.
WAS WAR PASSIERT?
Die polnische Regierung hatte russische Geheimdienste für einen Brand in einem Einkaufszentrum in der Hauptstadt Warschau im vergangenen Jahr verantwortlich gemacht und im Mai die Entscheidung getroffen, das russische Konsulat in der Stadt Krakau zu schließen. Russland hatte jegliche Beteiligung an dem Brand zurückgewiesen. Bei dem Brand im Einkaufszentrum "Marywilska 44" am 12. Mai 2024 waren mehr als tausend Geschäfte vollständig niedergebrannt, es gab jedoch keine Verletzten.
Nachrichtenquelle: İHA
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