Russland erklärt Reporter ohne Grenzen zur „unerwünschten Organisation“
Das russische Justizministerium hat bekannt gegeben, dass die in Frankreich ansässige internationale Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen, die sich für Pressefreiheit einsetzt, zur „unerwünschten Organisation“ erklärt wurde.
Russland hat eine weitere internationale Nichtregierungsorganisation auf die Liste der „unerwünschten Organisationen“ gesetzt.
In einer Erklärung des russischen Justizministeriums wurde bekannt gegeben, dass die in Frankreich ansässige internationale Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen, die sich für Pressefreiheit einsetzt, zur „unerwünschten Organisation“ erklärt wurde.
Russland hatte zuvor bereits die von der US-Regierung finanzierte Medienorganisation Radio Free Europe/Radio Liberty, die internationale Umweltorganisation Greenpeace sowie die in Großbritannien ansässige Organisation Amnesty International auf diese Liste gesetzt.
Russland stuft regelmäßig Organisationen, die nach eigener Einschätzung die nationale Sicherheit gefährden, als „unerwünschte Organisationen“ ein.
Russische Staatsbürger, die für Organisationen arbeiten, die auf dieser Liste stehen, oder diese finanziell unterstützen, können mit bis zu 5 Jahren Haft bestraft werden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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