Russland: Wir halten an den Vereinbarungen von Istanbul fest
Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte, dass man an einer friedlichen Lösung der Ukraine-Krise sowie an den mit der Ukraine in Istanbul erzielten Verhandlungsergebnissen festhalte.
Lawrow bewertete in der Hauptstadt Moskau gegenüber der russischen Presse die jüngsten Aktionen der Ukraine.
Er wies darauf hin, dass die ukrainische Armee zwischen dem 20. und 23. Mai Drohnenangriffe auf zivile Ziele auf russischem Boden durchgeführt habe, und gab an, dass es bei diesen Angriffen Tote und Verletzte gegeben habe.
Lawrow erklärte, dass die Angriffe das Ergebnis der Unterstützung Kiews durch einige europäische Länder, allen voran Großbritannien, Frankreich und Deutschland, seien, und sagte: „Wir sind sicher, dass diese Länder ebenfalls einen Anteil an den begangenen Verbrechen haben. Wir werden daran arbeiten, dieser Politik ein Ende zu setzen.“
Lawrow äußerte: „Es ist offensichtlich, dass dies ein Versuch ist, den in Istanbul eingeleiteten Verhandlungsprozess zu stören, der im Einklang mit den Vereinbarungen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem US-Präsidenten Donald Trump steht.“
Trotz alledem betonte Lawrow, dass man die Arbeit mit der Ukraine auf der Grundlage der in Istanbul erzielten Vereinbarungen fortsetzen werde: „Wir halten an einer friedlichen Lösung der Krise fest. Wir sind jederzeit offen für Verhandlungen. Wir stehen auch zu den Vereinbarungen, die zwischen den russischen und ukrainischen Delegationen in Istanbul getroffen wurden. Wir stehen kurz vor dem Abschluss unserer Arbeiten zur Erstellung der Listen für den Gefangenenaustausch im Verhältnis 1000 zu 1000.“
Minister Lawrow erinnerte daran, dass man sich darauf geeinigt habe, die jeweiligen Standpunkte zu einem möglichen Waffenstillstand in den Verhandlungen mit der Ukraine detailliert darzulegen, und fügte hinzu: „Sobald der Gefangenenaustausch abgeschlossen ist, wird Russland der ukrainischen Seite den Entwurf des Dokuments übergeben, an dem es gearbeitet hat.“
Nachrichtenquelle: AA
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