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Russland zur Festnahme von İmamoğlu: 'Wir mischen uns nicht in die inneren Angelegenheiten anderer ein'

Die Festnahme des Bürgermeisters von Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, und einiger Führungskräfte der Stadtverwaltung hat international für Aufsehen gesorgt. Russland hat nun eine erste offizielle Stellungnahme zu diesem Vorfall abgegeben.

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Russland zur Festnahme von İmamoğlu: 'Wir mischen uns nicht in die inneren Angelegenheiten anderer ein'

12punto AUSLANDSREDAKTION

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte in seiner Bewertung des Themas, dass Russland sich nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmische. Peskow erklärte, man habe sich 'niemals in die inneren Angelegenheiten anderer eingemischt'. Peskow ging auch auf die Proteste ein, die nach der Festnahme von İmamoğlu in der Türkei ausgebrochen waren, und merkte an, dass diese Situation das geplante Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan nicht beeinflussen werde.

Der Kreml-Sprecher teilte mit, dass Putin die Einladung Erdoğans angenommen habe, die Details des Besuchs jedoch noch nicht geklärt seien. Peskow erklärte, Putin habe 'die Einladung dankend angenommen'. Er fügte hinzu, dass die Bedingungen für den Besuch noch nicht über diplomatische Kanäle vereinbart worden seien.

Auf die Frage, ob die Operation gegen İmamoğlu Auswirkungen auf den Besuch Putins haben könnte, antwortete Peskow: ''Nein, das stellt kein Hindernis für dieses Telefonat dar und wird es auch nicht tun. Das ist eine rein interne Angelegenheit der Türkei'', so seine Worte.

Peskow betonte, dass Russland gute Beziehungen zur Türkei unterhalte, und äußerte sich wie folgt:

'Wir haben immer gesagt, dass wir es überhaupt nicht mögen, wenn uns jemand vorschreibt, wie wir zu leben haben, und dass wir uns niemals in die inneren Angelegenheiten anderer einmischen.'


Nachrichtenquelle: 12punto

Ekrem İmamoğlu Kreml-Sprecher Dmitri Peskow Russland