Russlands Reaktion auf Ausrüstungstransfer aus Ecuador
Nach der Ankündigung des ecuadorianischen Präsidenten Daniel Noboa, russische Ausrüstung aus ecuadorianischen Beständen an die USA zu übergeben, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, dass russische Ausrüstung nicht ohne deren Zustimmung an die USA übertragen werden dürfe und entsprechende vertragliche Vereinbarungen bestünden.
Nach der Ankündigung des ecuadorianischen Präsidenten Daniel Noboa im vergangenen Monat, die in ihrem Besitz befindliche russische Ausrüstung an die USA zu übergeben, folgte nun eine Antwort aus Russland. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erinnerte heute in einer Pressekonferenz daran, dass russische Ausrüstung nicht ohne ihre Zustimmung an die USA übertragen werden dürfe und dass diesbezügliche vertragliche Verpflichtungen existieren.
Sacharowa erklärte: „Unsere Partner sind sich der vertraglichen Bestimmungen bewusst, einschließlich der Verpflichtung, die bereitgestellten Vermögenswerte nur für die angegebenen Zwecke zu verwenden und sie nicht ohne die Zustimmung Russlands an Dritte weiterzugeben.“
Sacharowa reagierte auch auf die Bezeichnung der russischen Militärausrüstung als „Schrott“ durch den ecuadorianischen Präsidenten Daniel Noboa und sagte: „Wäre die russische Ausrüstung tatsächlich Schrott, wie Ecuador behauptet, hätte Washington ihnen im Gegenzug keine hochpreisige moderne Ausrüstung angeboten. Wir hoffen, dass Ecuador sich dessen bewusst ist.“
Der ecuadorianische Präsident Daniel Noboa hatte im vergangenen Monat in einer Erklärung die russische Ausrüstung in ihrem Bestand als „Schrott“ bezeichnet. Noboa hatte zudem erklärt, dass er das Angebot aus Washington annehmen werde, die russische Ausrüstung gegen moderne US-Ausrüstung im Wert von 200 Millionen Dollar einzutauschen.
Nachrichtenquelle: AA
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