Selenskyj: 1 Toter und über 40 Verletzte bei Angriff auf Charkiw
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, dass bei einem Luftangriff der russischen Armee auf Charkiw eine Person getötet und mehr als 40 weitere verletzt wurden. In einer Erklärung über seinen Telegram-Kanal berichtete Selenskyj, dass die Russen einen Luftangriff auf die ukrainische Stadt Charkiw verübt hätten.
Selenskyj erklärte, der Angriff habe zivile Infrastrukturen getroffen, darunter einen Park mit einer für Kinder konzipierten Eisenbahn, und bezeichnete das Vorgehen Russlands als "Terrorangriff" auf die Stadt.
Selenskyj teilte mit, dass nach derzeitigen Informationen eine Person bei dem Angriff ihr Leben verloren habe und mehr als 40 Menschen verletzt worden seien. Er betonte: "Wir können das nicht ignorieren. Wir können darüber nicht hinwegsehen. Das ist kein Spiel. Weil Russland sich unangreifbar fühlt, verlieren wir jeden Tag unsere Menschen."
Selenskyj, der einschätzte, dass die Russen "Tod und Zerstörung" über sein Land brächten, äußerte die Ansicht: "Die Russen bereiten sich darauf vor, den Krieg fortzusetzen, und ignorieren alle Friedensvorschläge."
Selenskyj argumentierte, dass Russland nur aufgrund von Druck an den Verhandlungstisch zurückkehre und dass erneut internationaler Druck erforderlich sei, um Russland im Verhandlungsprozess konstruktiv zu machen.
Der ukrainische Präsident Selenskyj berichtete zudem, dass er sich heute mit Militärvertretern getroffen habe, um Informationen über die jüngsten Entwicklungen an der Front zu erhalten.
Selenskyj gab an, dass sie heute ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Su-35 zerstört hätten und in den vergangenen Tagen zudem drei "Iskander"-Raketenwerfer der russischen Armee getroffen worden seien.
In einer schriftlichen Erklärung des Telegram-Kanals der Südlichen Verteidigungskräfte der ukrainischen Streitkräfte wurde zudem mitgeteilt, dass ein Zug mit russischer Militärausrüstung angegriffen wurde.
In der Erklärung, in der es hieß, die russische Armee habe bei dem Angriff 13 Panzer und mehr als hundert Militärfahrzeuge verloren, wurden keine Angaben zum Ort und Zeitpunkt des Angriffs gemacht.
Nachrichtenquelle: AA
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