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Selenskyj kündigt neues Gespräch mit Trump an: 'Wir werden Russland kein Territorium überlassen'

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein bevorstehendes Gespräch mit dem US-Präsidenten Donald Trump angekündigt. Die beiden trafen sich zuletzt am 28. Februar im Weißen Haus. Selenskyj verließ das Weiße Haus, nachdem es zu einem Streit mit Trump und Vizepräsident JD Vance gekommen war. Trump behauptete, er habe Selenskyj hinausgeworfen.

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Selenskyj kündigt neues Gespräch mit Trump an: 'Wir werden Russland kein Territorium überlassen'

12punto AUSLANDSREDAKTION

Während seines Besuchs in Finnland traf sich Selenskyj mit Präsident Alexander Stubb und äußerte sich zu den Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Russland und den USA. Nach dem Treffen hielten beide Staatschefs eine gemeinsame Pressekonferenz ab. Selenskyj gab bekannt, dass sie heute ein Gespräch mit Trump führen werden, bei dem die nächsten Schritte bezüglich eines Waffenstillstands detailliert erörtert werden sollen.

Beide Staatschefs betonten, dass der Integrationsprozess der Ukraine in die Europäische Union und die NATO fortgesetzt werde. Stubb behauptete, die Ukraine werde so bald wie möglich der Europäischen Union und der NATO beitreten. Selenskyj betonte, dass die Ukraine ein untrennbarer Teil Europas sei und die Bemühungen in diese Richtung fortgesetzt würden.

Selenskyj wies darauf hin, dass die Angriffe Russlands auf die Ukraine andauern, und erklärte:

''Es ist offensichtlich, dass Russland nicht die Absicht hat, den Krieg zu beenden. Ihre Worte und Taten stimmen nicht überein. Wir werden niemals akzeptieren, dass die besetzten Gebiete zu Russland gehören. Die Ukraine hat nicht die Absicht, Russland irgendein Territorium zu überlassen.''

Stubb verglich die Situation der Ukraine mit der Geschichte seines eigenen Landes und äußerte sich wie folgt:

''Finnland erlitt nach den Kriegen mit der Sowjetunion in den 1940er Jahren Gebietsverluste. Die Ukraine darf nicht in eine ähnliche Lage geraten. Russland muss dieses Angebot bedingungslos akzeptieren. Wer Frieden will, sollte keine Bedingungen stellen.''

Finnlands Präsident Alexander Stubb

DER STREIT ZWISCHEN TRUMP UND SELENSKYJ

Ein für den 28. Februar geplantes Bergbauabkommen zwischen der Ukraine und den USA konnte nicht abgeschlossen werden. Nachdem US-Vizepräsident Vance während des Gesprächs zwischen Trump und Selenskyj das Wort ergriff, kam es zu einer Auseinandersetzung. Während Trump behauptete, er habe Selenskyj aus dem Weißen Haus geworfen, sandten europäische Staatschefs Solidaritätsbekundungen an Selenskyj.

Die Spannungen zwischen Trump und Selenskyj eskalierten vor laufenden Kameras. Das 'lautstarke' Gespräch zwischen den beiden entwickelte sich zu einem Streit, nachdem Vance interveniert und Selenskyj Respektlosigkeit vorgeworfen hatte. Auf den in den Medien verbreiteten Aufnahmen war zu sehen, wie Vance und Trump Selenskyj minutenlang zurechtwiesen.

Während des Treffens im Weißen Haus argumentierte Trump, die Ukraine müsse den USA dankbar sein, und erklärte:

'Sie zeigen unserem Land gegenüber Respektlosigkeit. Sie wissen, dass Sie ohne uns nicht gewinnen können. Ohne uns hätte Putin den Krieg in drei Tagen gewonnen.'

Selenskyj entgegnete: 'Wir werden niemals nur einen Waffenstillstand akzeptieren. Wir werden ohne Sicherheitsgarantien nicht handeln.' Das Gespräch der beiden wurde nach der Auseinandersetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt. Am Ende des Treffens wurde Selenskyj dabei gefilmt, wie er das Weiße Haus allein verließ.


Nachrichtenquelle: 12punto

Russland-Ukraine-Krieg Wolodymyr Selenskyj Donald Trump