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Selenskyj spricht über die Lage an der Front: 'Wir haben den russischen Vormarsch gestoppt'

Der ukrainische Präsident Selenskyj erklärte, dass sich die Lage an der Front nach drei Monaten, in denen Russland Fortschritte erzielt hatte, verbessert habe.

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Selenskyj spricht über die Lage an der Front: 'Wir haben den russischen Vormarsch gestoppt'

12PUNTO AUSLANDSNACHRICHTEN

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zur Lage im Krieg zwischen der Ukraine und Russland und erklärte, die Situation an der Front sei so gut wie seit drei Monaten nicht mehr. 

In einem Interview mit dem französischen Fernsehsender BFM behauptete Selenskyj, dass die Ukraine trotz Munitionsknappheit ihre strategische Position gestärkt habe, warnte jedoch, dass sich die Lage ohne neue Lieferungen wieder verschlechtern könnte.

Die Erklärung erfolgte, nachdem Russland Awdijiwka eingenommen und anschließend auf nahegelegene Dörfer vorgerückt war. In der vergangenen Woche hatte die ukrainische Armee mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte nicht mehr vorrücken würden und die ukrainischen Truppen ihre Positionen verbessert hätten. Selenskyj gab bekannt, dass die Ukraine russische Kampfflugzeuge abgeschossen und Ziele im Schwarzen Meer versenkt habe, und sagte dazu:

„Wir haben unsere Lage im Osten stabilisiert. Wir hatten einige Schwierigkeiten aufgrund des Mangels an Artilleriegeschossen, der Luftblockade, der russischen Langstreckenwaffen und der Intensität der russischen Drohnenangriffe. Die russischen Streitkräfte hatten bei den Langstreckenwaffen den Vorteil, ‚20 km auf uns vorgerückt zu sein‘(damit ist der Zusammenbruch der ukrainischen Frontlinie gemeint). Die Kiewer Streitkräfte haben entlang der über 1.000 km langen Frontlinie drei Verteidigungslinien errichtet.“

Selenskyj äußerte zudem die Ansicht, dass ein russischer Raketenangriff während seines Besuchs mit dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis in Odessa in der vergangenen Woche zeige, dass Wladimir Putin „den Bezug zur Realität verloren hat“.

Selenskyj schloss seine Worte mit: „Wollte er mich treffen? Das ist jetzt nicht mehr wichtig. Wenn man einen Marschflugkörperangriff nur wenige hundert Meter von einem europäischen Staatschef entfernt durchführt, dann muss man meiner Meinung nach wirklich krank sein.“


Nachrichtenquelle: 12punto

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