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Signal für ein 'Abkommen' von Israels Verteidigungsminister Gallant

Der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant erklärte, dass sie ein "Abkommen" zur Freilassung der von der Hamas festgehaltenen israelischen Geiseln schließen könnten.

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Signal für ein 'Abkommen' von Israels Verteidigungsminister Gallant

Wie die Zeitung Yediot Ahronot berichtet, traf sich Gallant mit den Familien der Geiseln.

"In diesem Krieg konzentriert sich der Sicherheitsapparat nur auf zwei Dinge: die Niederlage der Hamas und die Rückkehr der Geiseln." Gallant betonte, dass sie entschlossen seien, die Geiseln auf jede erdenkliche Weise zu retten, sei es durch ein Abkommen oder durch eine Operation.

Gallant merkte an, dass er die Hamas seit vielen Jahren kenne und wisse, dass man sie nur durch militärischen Druck bekämpfen könne. Er fügte hinzu: "Wir haben keinen Zeitplan für den Krieg. Wir werden weitermachen, bis die Geiseln freigelassen werden."

Mit dieser Erklärung sprach Gallant zum ersten Mal von der Möglichkeit, ein Abkommen zur Freilassung der von der Hamas festgehaltenen Geiseln zu schließen.

ES WURDE BEKANNT GEGEBEN, DASS ES 240 ISRAELISCHE GEISELN GIBT

Der bewaffnete Flügel der Hamas, die Al-Qassam-Brigaden, hatte am Morgen des 7. Oktobers einen umfassenden Angriff mit der Begründung gestartet, auf Israels "Besatzung und Verstöße zu reagieren", und dabei eine große Anzahl von Israelis als Geiseln genommen und in den Gazastreifen gebracht.

Die israelische Armee hatte mitgeteilt, dass sich im Gazastreifen, wo sie ihre Angriffe intensiv fortsetzt, etwa 240 israelische Geiseln befinden.

Die Regierung in Tel Aviv hatte sich entschieden gegen den in Israel stark debattierten Vorschlag ausgesprochen, alle Geiseln und Gefangenen beider Seiten freizulassen und eine humanitäre Waffenruhe zu vereinbaren. Die israelische Regierung hatte auch Forderungen nach einer Waffenruhe im Gazastreifen, wo die israelischen Geiseln festgehalten werden, zurückgewiesen.

Die Regierung in Tel Aviv, die erklärte, sie könne eine humanitäre Pause in den Kämpfen unter der Bedingung der Freilassung der israelischen Geiseln akzeptieren, setzt ihre intensiven Bombardierungen des Gazastreifens fort. Die Al-Qassam-Brigaden hatten bekannt gegeben, dass etwa 60 der von ihnen festgehaltenen Geiseln bei den intensiven Bombardierungen der israelischen Armee getötet wurden.

In Israel unterstützen verschiedene Gruppen, allen voran einige Angehörige der Geiseln, den Vorschlag, dass beide Seiten alle Geiseln und Gefangenen gegenseitig freilassen sollten.




Nachrichtenquelle: AA

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