Signal für ein Atomabkommen von Trump
US-Präsident Donald Trump erklärte, dass bei den laufenden Verhandlungen mit dem Iran wichtige Schritte zur Verhinderung des Erwerbs von Atomwaffen unternommen wurden, betonte jedoch, dass die Option eines militärischen Eingreifens im Falle eines Scheiterns des Abkommens weiterhin auf dem Tisch liege.
US-Präsident Donald Trump äußerte sich in einem Interview mit der amerikanischen Presse zu den laufenden Verhandlungen mit dem Iran. Trump teilte mit, dass der Iran die Verpflichtung eingegangen sei, keine Atomwaffen zu produzieren, und dass diese Garantie als Klausel in den Entwurf des neuen Abkommens aufgenommen wurde.
Trump betonte, dass im Falle einer Einigung mit dem Iran ein Konsens über die Vernichtung des vorhandenen angereicherten Urans erzielt worden sei: "In diesem Prozess wird die Kontrolle vollständig in unseren Händen liegen. Ob das Uran nun dort bleibt, wo es ist, oder an einen anderen Ort transportiert wird, wir werden es beseitigen", sagte er.
Präsident Trump unterstrich, dass bei einer Ablehnung des vorliegenden Abkommens andere Wege eingeschlagen würden, und sagte: "Der alternative Weg wird alles andere als angenehm sein." Er betonte insbesondere, dass im Falle einer Nichteinhaltung des Abkommens durch den Iran das vorhandene angereicherte Uran "wenn nötig mit militärischen Mitteln und sehr entschlossen" angegriffen werde.
Trump erklärte, dass an zusätzlichen Sicherheitsklauseln gearbeitet werde, um zu verhindern, dass der Iran irgendeinen Teil des Abkommens verletze, und fügte hinzu: "Die Iraner sind ein starkes und stolzes Volk. Aber sie werden einige Dinge tun müssen, die sie eigentlich nicht tun wollen."
Trump behauptete, dass der wirtschaftliche Druck auf den Iran anhalte und die Regierung in Teheran aufgrund der Seeblockade täglich Hunderte Millionen Dollar verliere. Er unterstrich, dass die iranische Wirtschaft am Rande eines schweren Zusammenbruchs stehe: "Ich denke, die Kosten, die der Iran zu tragen hat, erreichen einen unhaltbaren Punkt; denn ihre Wirtschaft bricht zusammen", sagte er.
Bezüglich der Präsenz des US-Militärs in der Region äußerte sich Trump ebenfalls und erklärte, dass selbst bei Erreichen eines Waffenstillstands ein Abzug der amerikanischen Soldaten derzeit nicht zur Debatte stehe.
Auf die Frage eines Journalisten zum Gesundheitszustand von Mudschtaba Chamenei, der als religiöser Führer des Iran bezeichnet wurde, antwortete Trump: "Ich möchte nicht teilen, wo er ist, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass ich es erfahre. Er ist sehr schwer verletzt."
Andererseits behauptete Trump, dass die iranische Armee weitgehend außer Gefecht gesetzt worden sei, und gab an, dass im Vergleich zur Zeit vor dem Krieg nur noch 21 bis 22 Prozent der Raketen in ihrem Besitz seien.
Präsident Trump stellte klar, dass ein neues Abkommen im Rahmen der Verhandlungen kurzfristig nicht den Libanon umfasse, und fügte hinzu, dass die eingefrorenen Vermögenswerte des Iran nicht freigegeben würden, bevor eine Einigung erzielt sei.
Nachrichtenquelle: 12punto
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