Spannungen eskalieren: Huthi-Rebellen im Jemen greifen US-Schiff an
Die Huthi-Rebellen im Jemen gaben bekannt, dass sie das amerikanische Schiff "Genco Picardie" im Golf von Aden "mit einer Reihe geeigneter Schiffsabwehrraketen direkt getroffen" hätten.
Die den Huthis unterstellten jemenitischen Streitkräfte gaben eine Erklärung zu dem Vorfall ab.
ANGRIFF MIT SCHIFFSABWEHRRAKETEN
In der Erklärung hieß es: "Die Seestreitkräfte der jemenitischen Streitkräfte, die den Huthis unterstehen, führten eine gezielte Operation gegen das amerikanische Schiff Genco Picardie im Golf von Aden mit einer angemessenen Anzahl von Schiffsabwehrraketen durch, wobei das Ziel direkt getroffen wurde."
Es wurde festgehalten, dass die Huthis "im Rahmen des legitimen Verteidigungsrechts des Jemen und in fortgesetzter Unterstützung des unterdrückten palästinensischen Volkes nicht davor zurückschrecken werden, alle Bedrohungsquellen im Arabischen Meer und im Roten Meer ins Visier zu nehmen".
In der Erklärung wurde betont, dass "die Antwort auf die amerikanischen und britischen Angriffe unvermeidlich sei und kein neuer Angriff unbeantwortet oder ungestraft bleiben werde".
AUF 'TERROR'-LISTE GESETZT
Die US-Regierung hatte die als Huthis bekannte Ansar-Allah-Bewegung im Jemen aufgrund ihrer Angriffe im Roten Meer erneut auf die Liste der "ausländischen Terrororganisationen" gesetzt.
Der Nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Jake Sullivan, erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme zur Aufnahme der Huthis auf die Terrorliste, dass die Angriffe der Huthis, die den Schiffsverkehr im Roten Meer stören, auch amerikanisches Personal gefährdeten und dass sowohl die US-Regierung als auch die internationale Gemeinschaft gemeinsam auf diese Angriffe reagierten.
Nachrichtenquelle: AA
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