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Spannungen im Nahen Osten sorgen in Japan für Sorge um Toilettenpapier

In Japan haben Gerüchte, dass die Konflikte im Nahen Osten die Preise für Toilettenpapier in die Höhe treiben könnten, zu Unruhe geführt. Die Regierung warnte die Bevölkerung davor, unnötige Vorräte anzulegen. Die Behörden betonten, dass die Produktion im Land auf einem ausreichenden Niveau sei.

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Spannungen im Nahen Osten sorgen in Japan für Sorge um Toilettenpapier

Gerüchte, die sich in den sozialen Medien verbreiteten und besagten, dass die zunehmenden Konflikte im Nahen Osten die Preise für Toilettenpapier negativ beeinflussen könnten, verbreiteten sich in Japan in kurzer Zeit. Daraufhin schaltete sich das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie ein und rief die Bürger dazu auf, Panikkäufe, ähnlich wie in der Vergangenheit, zu vermeiden.

In einer Erklärung des Ministeriums hieß es: „Der Großteil des Toilettenpapiers in Japan wird im Inland produziert, und es gibt keinerlei Engpässe bei der aktuellen Versorgung.“ Es wurde unterstrichen, dass die Abhängigkeit des Landes von Rohstoffen aus dem Nahen Osten sehr gering sei und die herrschenden Spannungen die Versorgung mit Toilettenpapier nicht gefährdeten.

Die Behörde teilte zudem mit, dass die Produktionskapazitäten bei Bedarf erhöht werden könnten. „Wir bitten unsere Bürger eindringlich, keine unnötigen Vorräte anzulegen und ihre Einkäufe auf einem angemessenen Niveau zu halten“, hieß es in der Mitteilung.

Bereits während der Ölkrise 1973 war Japan mit einer ähnlichen Situation konfrontiert; damals führten schnell verbreitete Gerüchte zu massiven Hamsterkäufen von Toilettenpapier in den Supermärkten. Es wurde daran erinnert, dass sich eine ähnliche Panik zuletzt auch während der Covid-19-Pandemie wiederholte.

Im Nahen Osten dauern die Konflikte zwischen dem Iran und dem Bündnis aus den USA und Israel an, während der Krieg in seinen 22. Tag geht. Es wurde berichtet, dass die Spannungen in der Region auch auf den Golf übergegriffen haben und der Iran die Durchfahrt von Schiffen der USA, Israels und anderer Länder, die „feindselige Handlungen begehen“, durch die Straße von Hormus einschränkt. Die Entwicklungen in der Region, in der weiterhin Raketen- und Drohnenangriffe stattfinden, werden aufmerksam verfolgt.

Die japanischen Behörden bekräftigten, dass trotz vorübergehender Engpässe in den Supermarktregalen die Lieferkette stabil bleibe und sie keinen plötzlichen Preisanstieg erwarteten.


Nachrichtenquelle: 12punto

Japan