Starker 'geomagnetischer Sturm' auf der Nordhalbkugel erwartet
Die US-amerikanische Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA) hat vor einem schweren 'geomagnetischen Sturm' gewarnt, der durch Eruptionen auf der Sonnenoberfläche ausgelöst wurde und auf der Nordhalbkugel voraussichtlich drei Tage andauern wird.
In einer Mitteilung der US-amerikanischen Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA) wurde berichtet, dass aufgrund von Eruptionen auf der Sonnenoberfläche erstmals seit 2005 ein geomagnetischer Sturm dieser Intensität auftreten könnte.
In den Erklärungen der NOAA und des US-amerikanischen Weltraumwettervorhersagezentrums hieß es: "Es ist sehr wahrscheinlich, dass im Laufe des Tages ein schwerer (G4) geomagnetischer Sturm auftritt und über das Wochenende anhält."
In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass der genaue Zeitpunkt des geomagnetischen Sturms, dessen Auswirkungen auf der Nordhalbkugel erwartet werden, noch nicht feststehe. Es wurde jedoch mitgeteilt, dass der Sturm ab heute beginnen und "Satellitenkommunikation sowie Stromnetze beeinträchtigen könnte".
"EIN GROSSER SONNENFLECKENKOMPLEX"
Wissenschaftler, die darauf hinwiesen, dass aufgrund des Sturms in den US-Bundesstaaten Alabama und Nordkalifornien Polarlichter beobachtet werden könnten, erinnerten an den schweren geomagnetischen Sturm auf der Sonnenoberfläche im Jahr 2005 und betonten, dass solche Ereignisse selten seien.
Es wurde festgestellt, dass die Quelle des durch die Sonneneruptionen verursachten geomagnetischen Sturms ein "großer, komplexer Sonnenfleckenkomplex" namens "Region 3664" ist, der eine Fläche einnimmt, die 16-mal so groß wie die Erde ist.
WARNUNG HERAUSGEGEBEN
In der Erklärung der NOAA wurde auf die möglichen Auswirkungen des auf die Erde zusteuernden Sturms aufmerksam gemacht und festgehalten, dass "weitverbreitete Probleme bei der Spannungsregelung" auftreten könnten und bei Satelliten in der Umlaufbahn "Reibungs-, Ortungs- und Orientierungsprobleme" zu erwarten seien.
Es wurde darauf hingewiesen, dass der Sturm zu Störungen bei Satellitennavigationssystemen und Funkfrequenzen führen, stundenlange Ausfälle verursachen oder dazu führen könnte, dass bestimmte ähnliche Geräte überhaupt nicht mehr funktionieren.
Nachrichtenquelle: AA
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