Syrien-Unsicherheit hält an: Widersprüchliche Erklärungen
Nach einem Treffen zwischen Vertretern der SDF und der syrischen Regierung in Damaskus gaben die Parteien unterschiedliche Erklärungen ab. Während kurdische Quellen von einer Einigung über die militärische Integration berichten, gaben arabische Quellen an, dass keine konkreten Schritte unternommen wurden und weitere Treffen stattfinden werden.
In Damaskus ist ein wichtiges Treffen zwischen der syrischen Regierung und den SDF (Syrische Demokratische Kräfte) zu Ende gegangen. Der Inhalt des Treffens konzentrierte sich auf die Integration der SDF in die syrische Armee und die Umsetzung des Abkommens vom 10. März. Nach dem Treffen führten jedoch Erklärungen aus verschiedenen Quellen zu widersprüchlichen Ansichten über den Umfang und die Umsetzbarkeit der Vereinbarung.
KURDISCHE QUELLEN: EINIGUNG ÜBER MILITÄRISCHE INTEGRATION ERZIELT
Einigen kurdischen Quellen zufolge, darunter das in Erbil ansässige Medium Rudaw, wurde bei dem Treffen ein wichtiger Schritt vollzogen. Diesen Quellen zufolge sollen die Militärdivisionen der SDF in die syrische Armee integriert werden. Diese Vereinbarung soll sicherstellen, dass die militärische Struktur der SDF zentralisierter und im Einklang mit der syrischen Armee arbeitet. Gleichzeitig wurde die Laufzeit des zuvor geschlossenen Abkommens vom 10. März verlängert. Kurdische Quellen betonen, dass diese Entwicklung einen bedeutenden Fortschritt vor Ort darstelle.
ARABISCHE QUELLEN: KEINE KONKRETEN ERGEBNISSE ERZIELT
Arabischen Quellen zufolge hingegen gab es keine konkreten Ergebnisse bei dem Treffen. Laut Informationen einer der syrischen Regierung nahestehenden Quelle gegenüber Syrian News konnte am Ende des Treffens kein Ergebnis erzielt werden, das eine schnelle Umsetzung des Abkommens vor Ort gewährleisten würde. Die Quelle erklärte, man habe sich lediglich darauf geeinigt, weitere Gespräche zu führen, diese hätten jedoch kurzfristig zu keinem praktischen Ergebnis geführt.
Es wurde berichtet, dass auch Kevin Lambert, Kommandeur der Combined Joint Task Force der internationalen Koalition gegen den IS, an dem Treffen in Damaskus teilnahm. Lambert, eine weitere wichtige Persönlichkeit bei dem Treffen, führte insbesondere wichtige Gespräche über den Prozess der Zusammenarbeit gegen den IS und andere terroristische Gruppen.
LAUFZEIT DES ABKOMMENS VOM 10. MÄRZ VERLÄNGERT
Eine weitere wichtige Entwicklung des Treffens war die Verlängerung der Laufzeit des Abkommens vom 10. März. Bei diesem Abkommen handelte es sich um eine wichtige Regelung, die zuvor zwischen den SDF und der syrischen Regierung unterzeichnet worden war und zivile Verwaltungsangelegenheiten abdeckte. Aufgrund des Ausbleibens konkreter Schritte zur Umsetzung des Abkommens wurde jedoch beschlossen, die Frist zu verlängern.
Nachrichtenquelle: 12punto
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