Technisches Treffen zwischen Iran und den USA verschoben
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, gab bekannt, dass das technische Treffen, das vor der dritten Runde der Atomverhandlungen mit den USA im Oman geplant war, auf Samstag verschoben wurde.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, erklärte, dass das für morgen geplante technische Treffen vor der dritten Runde der Atomverhandlungen mit den USA in Maskat, der Hauptstadt des Oman, verschoben wurde.
Baghaei gab bekannt, dass das technische Treffen auf Vorschlag des Oman und im gegenseitigen Einvernehmen der Delegationen aus dem Iran und den USA nun am Samstag unter Teilnahme der Delegationsleiter beider Länder stattfinden wird.
TECHNISCHES TREFFEN
Der iranische Außenminister Araghchi hatte nach Abschluss der zweiten Runde der indirekten Atomverhandlungen erklärt: "Am Mittwoch dieser Woche findet im Oman ein technisches Treffen auf Expertenebene statt. Bei diesem Treffen werden die Expertenteams ins Detail gehen und den notwendigen Rahmen für eine Einigung schaffen. Anschließend werden wir uns am Samstag erneut im Oman treffen, um die Ergebnisse des technischen Treffens zu erörtern und zu bewerten, wie nah wir einer Einigung sind."
ERWARTUNGEN DER PARTEIEN
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran werden als Prozesse betrachtet, die zunächst darauf abzielen, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen und anschließend einen Rahmen für eine Einigung über das iranische Atomprogramm zu schaffen.
Die USA fordern, dass der Iran die Produktion von hochangereichertem Uran einstellt, von dem sie glauben, dass es für den Bau von Atomwaffen verwendet wird.
Der Iran, der stets betont, dass sein Atomprogramm friedlicher Natur sei, erklärt sich bereit, sein Atomprogramm im Gegenzug für die Aufhebung der Sanktionen zu "begrenzen", verlangt jedoch Garantien dafür, dass die USA keinen Rückzieher machen.
Der Iran steht dem Abbau von Zentrifugen zur Urananreicherung, einem vollständigen Stopp der Urananreicherung oder einer Reduzierung der Bestände an angereichertem Uran auf ein Niveau unterhalb der im Abkommen von 2015 vereinbarten Werte skeptisch gegenüber.
Nachrichtenquelle: İHA
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