Teheran zieht die rote Linie: Iran nennt Länder, die als „legitime Ziele“ gelten!
Der Sprecher des iranischen Generalstabs, Brigadegeneral Abolfazl Shekarchi, kündigte an, dass die Angriffe auf die USA und Israel fortgesetzt werden. Shekarchi erklärte, dass alle Stützpunkte, die für Angriffe auf den Iran genutzt werden, als „legitime Ziele“ betrachtet würden, betonte jedoch gleichzeitig, dass man größte Sorgfalt walten lasse, um benachbarte und muslimische Länder nicht zu gefährden.
Der Sprecher des iranischen Generalstabs, Brigadegeneral Abolfazl Shekarchi, äußerte sich zu den in den letzten Tagen eskalierten Spannungen in der Region. Shekarchi bekräftigte, dass die iranischen Streitkräfte ihre entschlossene Haltung gegenüber den USA und Israel beibehalten werden.
Shekarchi betonte, dass man auf die Aktivitäten der USA und Israels in der Region reagiere: „Wir betrachten alle Stützpunkte, die für Angriffe auf den Iran genutzt werden, als legitime Ziele und haben darauf reagiert. Kein Land, das die USA und Israel nicht unterstützt, war bisher ein Ziel, und das wird auch in Zukunft nicht der Fall sein“, erklärte er.
Andererseits betonte der Iran, dass er der Sicherheit der Nachbarländer und der muslimischen Länder in der Region große Bedeutung beimesse. Shekarchi sagte: „All unsere Bemühungen zielen darauf ab, dass benachbarte und muslimische Länder keinen Schaden erleiden und ihre Souveränität nicht verletzt wird. Als Iran betrachten wir gute nachbarschaftliche Beziehungen als Grundprinzip. Die Sicherheit aller muslimischen Länder ist für den Iran genauso wichtig wie unsere eigene Sicherheit.“
Shekarchi unterstrich zudem mit den Worten „Die Schläge gegen die USA und das zionistische Regime werden weitergehen“, dass die Angriffe nicht enden werden.
WAS WAR PASSIERT?
In den vergangenen Tagen hatte der Iran unter Berufung auf Angriffe Israels und der USA Raketen- und Drohnenangriffe auf US-Stützpunkte in den Ländern der Region sowie auf Israel durchgeführt. Daraufhin kündigte der iranische Präsident Masoud Pezeshkian gemäß einer Entscheidung des Übergangsführungsrates an, dass keine neuen Operationen gegen Nachbarländer durchgeführt würden, sofern es keine Angriffe auf den Iran gebe; zudem wurden Entschuldigungsbotschaften an die von den Gegenangriffen betroffenen Länder übermittelt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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