Todesopfer bei Unruhen im Iran übersteigen 3.000! Pahlavi ruft zu 'Fortsetzung der Proteste' auf
Die in den USA ansässige Nichtregierungsorganisation Human Rights Activists in Iran (HRA) gab bekannt, dass die Zahl der Todesopfer bei den landesweiten Protesten im Iran auf 3.090 gestiegen ist, während 22.123 Personen festgenommen wurden.
Die Bilanz der Proteste im Iran, die am 28. Dezember mit Reaktionen auf die Lebenshaltungskosten begannen und sich in kurzer Zeit zu regierungsfeindlichen Massendemonstrationen entwickelten, wurde aktualisiert. Die in den USA ansässige Organisation Human Rights Activists in Iran (HRA) veröffentlichte die neuesten Daten. Laut der Erklärung der Organisation erreichte die Zahl der Menschen, die während der Demonstrationen ihr Leben verloren, 3.090.
In den Daten wurde angegeben, dass 2.885 der Verstorbenen Demonstranten, 19 Kinder und 21 unbeteiligte Zivilisten waren. Zudem wurde vermerkt, dass sich unter den Toten auch 165 Sicherheitskräfte und regierungsnahe Zivilisten befinden. Die HRA teilte mit, dass 3.882 weitere Todesmeldungen derzeit noch geprüft werden.
Die Organisation berichtete, dass während der Aktionen 2.055 Personen schwer verletzt wurden und die Zahl der Festgenommenen auf 22.123 gestiegen ist.
PAHLAVI RUFT ZUR FORTSETZUNG DER PROTESTE AUF
Reza Pahlavi, der älteste Sohn des gestürzten iranischen Schahs Mohammad Reza Pahlavi, der im Exil lebt, rief die Demonstranten dazu auf, die Aktionen fortzusetzen. In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto behauptete Pahlavi, die iranische Führung versuche den Eindruck zu erwecken, dass alles in Ordnung sei, und erklärte: "Solange Ali Khamenei und sein verbrecherisches Regime nicht auf dem Müllhaufen der Geschichte landen und die Schuldigen nicht bestraft werden, ist im Iran nichts normal."
RIEF DIE BEVÖLKERUNG ZUM STREIK AUF
Pahlavi forderte alle Iraner dazu auf, die Proteste das ganze Wochenende über fortzusetzen, und sagte: "Ich bitte meine mutigen Mitbürger im ganzen Iran, ihren Zorn mit nationalen Slogans herauszuschreien und ihre Proteststimmen zu erheben." Er argumentierte, dass dieser Schritt dazu führen werde, dass die Welt die nationale Bewegung im Iran stärker unterstütze.
Nachrichtenquelle: İHA
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