Todesopferzahl nach Anschlägen in Pakistan auf 53 gestiegen
Die Zahl der Todesopfer bei den von der Belutschistan-Befreiungsarmee (BLA) verübten Anschlägen in Pakistan ist auf 53 gestiegen.
In Pakistan ist die Zahl der Todesopfer nach drei separaten Anschlägen der Belutschistan-Befreiungsarmee (BLA) auf eine Polizeistation, eine Eisenbahnlinie und eine Autobahn gestiegen. Behörden gaben an, dass die Zahl der bei den Angriffen getöteten Menschen auf 53 gestiegen sei.
Das pakistanische Militär erklärte, dass bei einem Gefecht während eines Angriffs auf eine Autobahn, bei dem Busse und Lastwagen ins Visier genommen wurden, 14 Soldaten und Polizisten ums Leben kamen und 21 Angreifer getötet wurden. Lokale Behörden teilten mit, dass die Angreifer bei dem Autobahnüberfall die Identität der Passagiere überprüften, viele von ihnen erschossen und die Fahrzeuge in Brand setzten, wobei mindestens 23 Menschen starben. Die Behörden berichteten, dass bei dem Angriff auf die Polizeistation mindestens 10 Menschen und bei dem Anschlag auf die Eisenbahnbrücke 6 Menschen ihr Leben verloren.
Aufgrund des Anschlags auf die Eisenbahnstrecke wurde der Zugverkehr zwischen Quetta, der Hauptstadt der Provinz Belutschistan, und dem Rest des Landes ausgesetzt. Der Eisenbahnbeamte Muhammad Kashif erklärte, dass die Angreifer auch eine Eisenbahnverbindung in Richtung Iran angegriffen hätten.
Die BLA übernahm die Verantwortung für die Anschläge, die sie „Haruf“ nannten, und behauptete, weitere Angriffe verübt zu haben, die von den Behörden nicht bestätigt wurden. Die BLA behauptete, dass vier Selbstmordattentäter in der Hafenregion Gwadar einen Selbstmordanschlag auf einen großen Stützpunkt verübt hätten.
VERURTEILUNG DURCH DAS AUSSENMINISTERIUM
Das Außenministerium erklärte, dass es den heute in der pakistanischen Provinz Belutschistan verübten Terrorakt aufs Schärfste verurteile.
In einer schriftlichen Erklärung des Außenministeriums hieß es: „Wir verurteilen den heute in der pakistanischen Provinz Belutschistan verübten Terrorakt aufs Schärfste; wir wünschen den Verstorbenen Gottes Gnade und sprechen ihren Angehörigen unser Beileid aus.
Die Türkei steht in voller Solidarität mit der befreundeten und brüderlichen Regierung Pakistans und ihrem Volk im Kampf gegen den Terrorismus.“
Nachrichtenquelle: İHA
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