Trump fordert Australien auf: 'Gewähren Sie Asyl'
Der US-Präsident Donald Trump hat an den australischen Premierminister Anthony Albanese appelliert und ihn aufgefordert, den Spielerinnen der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft, die sich für die Asien-Cup-Qualifikation in Australien aufhalten, Asyl zu gewähren.
US-Präsident Donald Trump hat sich für die Spielerinnen der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft eingesetzt. In einer Erklärung auf seinem Social-Media-Kanal appellierte Trump an den australischen Premierminister Anthony Albanese und forderte ihn auf, den Spielerinnen der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft, die sich für die Asien-Cup-Qualifikation in Australien aufhalten, Asyl zu gewähren.
Trump erklärte: "Australien begeht einen schrecklichen humanitären Fehler, indem es zulässt, dass die iranische Frauen-Fußballnationalmannschaft in den Iran zurückgeschickt wird, wo sie höchstwahrscheinlich getötet werden.
Tun Sie das nicht, Herr Premierminister, gewähren Sie ihnen Asyl. Wenn Sie es nicht tun, werden die USA sie aufnehmen", sagte er.
Als Verräterinnen gebrandmarkt
Die Spielerinnen der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft waren vom iranischen Staatsfernsehen als "Verräterinnen" bezeichnet worden, nachdem sie vor ihrem Spiel gegen Südkorea am 2. März die Nationalhymne nicht mitgesungen hatten. Drei Tage später sang das Team vor dem zweiten Spiel gegen Australien die Nationalhymne und salutierte.
Das Team schied gestern nach einer 0:2-Niederlage gegen die Philippinen aus dem Turnier aus. Es wurde Druck auf die australische Regierung ausgeübt, das Team nicht in den Iran zurückzuschicken, da befürchtet wird, dass ihnen dort eine schlechte Behandlung droht.
Der stellvertretende australische Außen- und Handelsminister Matt Thistlethwaite hatte auf die Frage, ob den Spielerinnen Asyl gewährt werde, erklärt, dass die Regierung sich "aus Gründen der Vertraulichkeit nicht zu Einzelfällen äußern könne".
Die australische Presse berichtete hingegen, dass fünf Spielerinnen des Teams "geflohen" seien, derzeit unter dem Schutz der australischen Bundespolizei stünden und die Regierung um Hilfe gebeten hätten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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