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Trump hatte Signal für Bodenoperation gegeben: Das größte Kriegsschiff der Welt in die Region entsandt

Die USA haben die USS Gerald R. Ford, das größte Kriegsschiff der Welt, vor die Küste Venezuelas entsandt. Während Washington die Operation als Kampf gegen Drogen bezeichnet, sieht die Regierung Maduro darin ein Signal für eine bevorstehende Invasion.

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Trump hatte Signal für Bodenoperation gegeben: Das größte Kriegsschiff der Welt in die Region entsandt

US-Präsident Donald Trump hat den Flugzeugträger USS Gerald R. Ford, das größte Kriegsschiff der Welt, entsandt, um sich den Kriegsschiffen anzuschließen, die vor der Küste Venezuelas patrouillieren. Das Schiff hat gemeinsam mit anderen Kriegsschiffen in der Region und mehr als tausend speziell ausgebildeten Marineinfanteristen Patrouillenaufgaben in den Gewässern nahe Venezuela übernommen.

ANGRIFF AUF SCHNELLBOOT MIT F-35-JETS

Die dem Schiff zugeordneten F-35-Kampfjets haben ein Schnellboot angegriffen, das angeblich Drogen transportierte, und dabei die gesamte Besatzung getötet. Dies war der achte Luftangriff der USA auf ein „Drogenkurier“-Schiff vor der Küste Venezuelas.

INVASIONSWARNUNG AUS VENEZUELA

Obwohl die USA die Operationen als „Kampf gegen Drogen“ bezeichnen, hat der venezolanische Präsident Nicolás Maduro deutlich zum Ausdruck gebracht, dass Washington Vorbereitungen für eine Invasion seines Landes treffe. Maduro beschuldigt die USA, „einen neuen Krieg zu erfinden“, und reagierte empört darauf, dass Washington Venezuela als Zielscheibe darstellt, indem es das Land mit terroristischen Kartellen in Verbindung bringt.

VORBEREITUNGEN AUF EINE BODENOPERATION

Auf Anweisung von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erreichte der Flugzeugträger USS Gerald R. Ford am Freitag die Karibik, nachdem er vom Mittelmeer aus aufgebrochen war. Das Pentagon gab bekannt, dass das Schiff durch seine Stationierung rund um Venezuela Vorbereitungen für Operationen gegen Bodenziele treffen könnte.

LUFTANGRIFFE AUF KOKAINPRODUKTION

Laut CNN planen die USA, Kokainproduktionsanlagen und Schmuggelrouten in Venezuela ins Visier zu nehmen. Wann dieser Plan jedoch umgesetzt werden soll, ist noch unklar. Präsident Trump erklärt, dass die Operationen als legitim angesehen werden, da die venezolanischen Behörden als „terroristische Kartelle“ eingestuft werden.

Trump hatte zudem angekündigt, die CIA in Venezuela eingesetzt zu haben. Der Forscher Christopher Sabatini von Chatham House bewertete die militärische Aufrüstung der USA als Versuch, die Regierung Maduro einzuschüchtern. Laut Sabatini zielt Washington darauf ab, die militärischen Führungskräfte im Umfeld Maduros einzuschüchtern, um eine Zersetzung innerhalb der Regierung herbeizuführen.

Die US-Regierung argumentiert, dass ihre Operationen in der Region gegen den Drogenhandel geführt werden. In jüngster Zeit sind jedoch bei den durchgeführten Luftangriffen mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen, was zu zahlreichen Kommentaren geführt hat, die das Ziel Washingtons in Frage stellen. Beim letzten Luftangriff wurden „sechs Drogenterroristen“ getötet; das angegriffene Schiff soll der kriminellen Organisation Tren de Aragua in Venezuela gehört haben.


Nachrichtenquelle: 12punto

USA US-Präsident Donald Trump