Trump in einem weiteren Bundesstaat von der Wahl ausgeschlossen: 'Aufständische dürfen nicht an Wahlen teilnehmen'
Ein Richter im US-Bundesstaat Illinois hat entschieden, dass Trump nicht an den Wahlen teilnehmen darf. Als Begründung für die Entscheidung wurde Trumps Beteiligung am Aufstand in der Hauptstadt am 6. Januar 2021 angeführt.
Nach den Bundesstaaten Colorado und Maine wurde nun auch im Bundesstaat Illinois entschieden, dass Donald Trump nicht als Präsidentschaftskandidat antreten darf. Ein Richter in Illinois urteilte, dass Trump eine Rolle bei dem Aufstand in der Hauptstadt während der Wahlen 2021 gespielt habe und daher gemäß der Verfassung nicht als Präsidentschaftskandidat kandidieren könne. Dem Urteil zufolge werden die für Trump abgegebenen Stimmen als ungültig gewertet, selbst wenn er von den Republikanern nominiert werden sollte.
Die Richterin Tracie Porter hob die Entscheidung der Wahlkommission des Bundesstaates Illinois auf, die vor einem Monat beschlossen hatte, dass Trump an der Wahl teilnehmen dürfe. Laut Dokumenten, die Fox News nach eigenen Angaben vom Gericht erhalten hat, sandte die Richterin ein Schreiben an die Kommission, in dem sie diese aufforderte, ihre Entscheidung zu ändern, da andernfalls die für Trump abgegebenen Stimmen für ungültig erklärt würden. Dem Bericht zufolge betonte die Richterin in ihrem Schreiben, dass 'Aufständische nicht an Wahlen teilnehmen dürfen'.
Porter begründete ihre Entscheidung mit dem 14. Zusatzartikel der US-Verfassung. Dem 14. Zusatzartikel zufolge können Personen, die sich eines 'Aufstandes' gegen die Regierung schuldig gemacht haben, kein öffentliches Amt bekleiden oder in frühere öffentliche Ämter zurückkehren.
Zuvor hatten bereits Gerichte in den Bundesstaaten Colorado und Maine aufgrund eingereichter Klagen ähnliche Entscheidungen getroffen. Die Entscheidung in Illinois erging jedoch nicht, weil Trump verklagt wurde. Da die Einwände gegen die Wahlkommission des Bundesstaates vor einem Monat zurückgewiesen worden waren, sandte Richterin Porter am Mittwoch, den 28. Februar, ein Schreiben an die Kommission und forderte sie auf, ihre Entscheidung zu revidieren.
Wie CNN berichtet, setzte Porter ihre Entscheidung vorübergehend aus und räumte Trump eine Frist für einen Einspruch ein.
Trump hatte die zuvor in Maine und Colorado getroffenen Entscheidungen bereits vor den Obersten Gerichtshof der USA gebracht. Medienberichten zufolge wird erwartet, dass der Oberste Gerichtshof die gegen Trump getroffenen Entscheidungen aufheben wird.
Nachrichtenquelle: 12punto
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