Trumps Forderung ist ein Novum in der US-Geschichte
Es wird behauptet, dass der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump, der im US-Wahlkampf Opfer eines Attentatsversuchs wurde, unter Berufung auf eine „iranische Bedrohung“ militärische Flugzeuge und Fahrzeuge für den Einsatz im Wahlkampf angefordert hat.
Die Behauptung, die in der amerikanischen Zeitung Washington Post (WP) veröffentlicht wurde und auf dem Schriftverkehr zwischen Trumps Wahlkampfteam und dem US Secret Service basiert, verdeutlicht Trumps Sorge hinsichtlich der „Möglichkeit eines iranischen Attentats auf seine Person“.
MILITÄRFLUGZEUGE UND FAHRZEUGE FÜR WAHLKAMPFREISEN GEFORDERT
Dem Bericht der WP zufolge wurde in E-Mails, die Susie Wiles, die Managerin von Trumps Wahlkampfteam, an den Direktor des Secret Service, Ronald Rowe, sandte, die Bereitstellung von „Militärflugzeugen und Fahrzeugen für Trumps Wahlkampfreisen“ gefordert.
Trumps Team gab an, von der Regierung darüber unterrichtet worden zu sein, dass der Iran weiterhin einen Attentatsversuch auf ihn unternehmen könnte, und dass sie daraufhin angesichts dieser Bedrohung beim Secret Service Militärflugzeuge und Fahrzeuge angefordert hätten.
SPEZIELLE GLASPROTEKTOREN GEFORDERT
Dem Bericht zufolge hat das Wahlkampfteam des republikanischen Kandidaten im gleichen Zusammenhang zusätzliche Flugverbotszonen an den Orten von Trumps Kundgebungen sowie spezielle ballistische Glasschutzvorrichtungen für Trump und sein Team gefordert.
Den Informationen im Bericht zufolge gab es in der Geschichte der USA bisher keinen Kandidaten, der während einer Wahlkampfphase Militärflugzeuge genutzt hat.
Der ehemalige US-Präsident Trump war bereits am 13. Juli während einer Kundgebung in Pennsylvania Ziel eines Attentatsversuchs geworden und hatte den Angriff mit einer Verletzung am Ohr überlebt. Die Person, die auf Trump geschossen haben soll, wurde getötet.
Nachrichtenquelle: AA
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