Klare Warnung von Trump an den Iran beim G7-Gipfel: Sie werden die Konsequenzen tragen
US-Präsident Donald Trump schlug beim G7-Gipfel einen harten Ton gegenüber dem Iran an. „Wir haben dem Iran 60 Tage gegeben, sie haben abgelehnt; wenn sie nicht unterzeichnen, werden andere Wege eingeschlagen“, sagte Trump und betonte, dass man sich mit Israel koordiniere und Atomwaffen niemals akzeptiert würden. Zudem unterzeichnete Trump ein umfassendes Handelsabkommen mit dem britischen Premierminister Starmer.
Während der von Kanada ausgerichtete G7-Gipfel den Rahmen für die Unterzeichnung eines bedeutenden Handelsabkommens zwischen den USA und Großbritannien bildete, gehörten die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zum Iran zu den markantesten Themen des Treffens. Trump erklärte, man habe dem Iran eine Frist von 60 Tagen für Atomverhandlungen eingeräumt, und warnte Teheran deutlich: „Wir haben gesehen, was nach dem 61. Tag passiert ist. Es wird entweder eine Einigung geben oder andere Wege werden eingeschlagen.“
„EIN ECHTES MACHTZEICHEN“
US-Präsident Donald Trump und der britische Premierminister Sir Keir Starmer gaben auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Rahmen des G7-Gipfels die Unterzeichnung eines umfassenden Handelsabkommens in den Bereichen Automobilindustrie, Luftfahrt, Stahl und Cybersicherheit bekannt. Trump betonte: „Dies ist nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein geopolitisches Machtzeichen“, und fügte hinzu, dass das Abkommen beiden Ländern Tausende neue Arbeitsplätze und Milliarden Dollar an Einnahmen bringen werde. Starmer erklärte: „Dies bedeutet nicht nur Handel, sondern auch eine besondere Partnerschaft in den Bereichen Sicherheit und Technologie.“
„DAS WÄRE DUMM VON IHNEN“
Im weiteren Verlauf der Pressekonferenz konzentrierte sich Trump auf das Thema Iran und äußerte sich bemerkenswert zum iranischen Atomprogramm und den zunehmenden Spannungen mit Israel. Trump sagte: „Ich habe dem Iran 60 Tage gegeben. Sie haben diese Frist abgelehnt. Entweder wird es eine Einigung geben, oder es wird etwas passieren. Wenn diese Gelegenheit verpasst wird, werden sie die Konsequenzen tragen.“ Trump verschärfte seine Botschaft mit den Worten: „Wenn der Iran das Abkommen nicht unterzeichnet, wäre das dumm von ihnen“, und erklärte, die USA seien darauf vorbereitet, falls der Iran statt einer diplomatischen Lösung eine Eskalation vorziehe.
„WIR STEHEN IN STÄNDIGEM KONTAKT“
Trump gab an, in direktem Kontakt mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu zu stehen. „Israel macht seine Sache sehr gut. Sie wissen, was sie tun müssen. Wir stehen in ständigem Kontakt“, sagte Trump und argumentierte, dass die Aktionen des Iran in der Region nicht länger ignoriert werden könnten. Zudem erklärte Trump, dass das vom Iran zur Rechtfertigung seiner Angriffe auf Israel verwendete Narrativ einer „existentiellen Bedrohung“ seine Gültigkeit verloren habe: „Dieses Narrativ ist völkerrechtlich hinfällig. Israel hat das Recht, sich zu verteidigen“, sagte er.
„WIR WOLLEN KEINE ATOMWAFFEN“
Der US-Präsident bekräftigte erneut seine harte Haltung zu den nuklearen Aktivitäten des Iran. „Wir wollen keine Atomwaffen im Iran. Wir werden alles tun, um dies zu verhindern. Wir befinden uns derzeit auf einem Weg, der dies verhindern wird“, sagte er. Trump äußerte, man sei offen für Verhandlungen, aber wenn der Iran keinen guten Willen zeige, könne es „zu spät sein“.
Auf die Behauptung des iranischen UN-Botschafters Amir Said Iravani, Israel habe die Atomverhandlungen in Maskat sabotiert, ging Trump nicht direkt ein, warf dem Iran jedoch vor, den Prozess zu untergraben: „Ich möchte eine Einigung mit dem Iran erzielen, aber sie sabotieren die Diplomatie.“
„SANKTIONEN SIND KEINE EINBAHNSTRASSE“
Auf die Frage nach Sanktionen gegen Russland gab Trump eine bemerkenswerte Antwort: „Europa fordert ständig mehr Sanktionen, setzt sie aber selbst nicht um. Sanktionen kosten die USA wirtschaftlich sehr viel. Das ist keine Einbahnstraße“, sagte Trump und forderte einen ausgewogeneren Ansatz in der internationalen Sanktionspolitik.
„UNSERE BEZIEHUNGEN WERDEN SICH NOCH WEITER VERTIEFEN“
Trump lobte die Führung des britischen Premierministers Keir Starmer: „Andere haben jahrelang über dieses Abkommen gesprochen. Starmer kam und hat es umgesetzt. Er hat großartige Arbeit geleistet.“ Trump betonte, dass das mit Großbritannien unterzeichnete Abkommen zahlreiche Bereiche wie digitale Dienstleistungen, Stahltarife und Energieprojekte umfasse, und sagte, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern seien „enger als je zuvor“.
Nachrichtenquelle: İHA
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