Umfassende Streiks beginnen: Zehntausende Reisende könnten betroffen sein
Es wird erwartet, dass die Luft- und Bahnstreiks, die im Februar ganz Italien betreffen werden, zu erheblichen Störungen der Reisepläne von Zehntausenden Passagieren führen werden.
Im Rahmen des für den 16. Februar geplanten Streiks wird ein Großteil des Personals im italienischen Luftverkehrssektor einen eintägigen Arbeitskampf führen. Insbesondere die Mitarbeiter von ITA Airways werden ab Mitternacht für 24 Stunden die Arbeit niederlegen. Es wird erwartet, dass dieser Protest, an dem sich Gewerkschaften von Piloten, Kabinenpersonal und Bodenpersonal beteiligen, die großen Flughäfen des Landes beeinträchtigen wird, allen voran Mailand-Malpensa, Mailand-Linate, Rom-Fiumicino, Venedig-Marco Polo und Verona-Valerio Catullo.
Trotz eines teilweisen Flugschutzes wurde mitgeteilt, dass es bei den meisten Flügen außerhalb der Zeitfenster von 07.00 bis 10.00 Uhr morgens und 18.00 bis 21.00 Uhr abends zu Annullierungen oder Verspätungen kommen könnte. Da mehr als 70 % der geplanten 314 Flüge außerhalb der genannten Schutzzeiten liegen, erhöht sich das Risiko von Flugausfällen, die Reisende betreffen könnten.
Es wird geschätzt, dass die Arbeitskampfmaßnahmen etwa 25.000 bis 27.000 Flugreisende direkt betreffen werden. Auch unmittelbar vor und nach dem Streik ist mit Annullierungen und Verspätungen zu rechnen. Am selben Tag wird zudem erwartet, dass das Kabinenpersonal von Vueling Airlines den Streik unterstützt, während das Bodenpersonal der Unternehmen Airport Handling und ALHA an den Flughäfen Mailand-Linate und Mailand-Malpensa die Arbeit niederlegen wird.
STREIKWELLE AUCH IM SCHIENENVERKEHR
Gegen Ende des Monats steht eine neue Streikwelle im Bahnsektor bevor. Der 24-stündige Streik der Beschäftigten der Ferrovie dello Stato Italiane (FS), der am Freitag, den 27. Februar, um 21.00 Uhr beginnt und bis Samstag, den 28. Februar, um 20.59 Uhr andauert, wird sich sowohl auf Regionalzüge als auch auf die Hochgeschwindigkeitszüge der Frecce-Linien und Intercity-Verbindungen negativ auswirken. Es wird prognostiziert, dass in diesem Zeitraum zahlreiche Zugverbindungen beeinträchtigt sein werden.
Die zuständigen Behörden rufen Reisende, die nach Italien unterwegs sind, dazu auf, mit Fluggesellschaften und Reisebüros in Kontakt zu bleiben, um die aktuellsten Informationen zu Flügen und Zügen zu erhalten. Insbesondere diejenigen, die im Februar reisen, werden davor gewarnt, dass es zu kurzfristigen Änderungen ihrer Reisepläne kommen kann.
Nachrichtenquelle: 12punto
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