UN: 10.703 zivile Todesopfer im Russland-Ukraine-Krieg
Die Vereinten Nationen (UN) haben mitgeteilt, dass die Zahl der im Russland-Ukraine-Krieg getöteten Zivilisten 10.703 erreicht hat.
Im UN-Sicherheitsrat (UNSC) wurde die aktuelle Lage in der Ukraine erörtert.
Der stellvertretende UN-Generalsekretär für den Nahen Osten, Asien und den Pazifik, Mohamed Khaled Khiari, äußerte dort in seiner Rede Besorgnis darüber, dass der Konflikt im Osten der Ukraine auf Wohngebiete übergreift.
Khiari merkte an, dass die russischen Streitkräfte die Dörfer, Städte und Gemeinden der Ukraine, auf die sich der Krieg ausgeweitet hat, nahezu vollständig zerstört haben.
Khiari erklärte, dass diese Angriffe das Völkerrecht verletzen und unverzüglich beendet werden müssten, und sagte: "Die russische Invasion in der Ukraine hat zum Tod von 10.703 Zivilisten geführt. Davon sind 549 Kinder. 20.146 Menschen wurden verletzt. Wir verurteilen alle Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur."
"ALLE PARTEIEN MÜSSEN ZIVILISTEN SCHÜTZEN"
Die Direktorin der Abteilung für Finanzierung und Ressourcenmobilisierung des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), Lisa Doughten, erklärte ebenfalls, dass Angriffe auf Zivilisten das humanitäre Völkerrecht verletzen und alle Parteien dazu verpflichtet seien, Zivilisten zu schützen.
Doughten äußerte, dass sie bei der Bereitstellung humanitärer Hilfe weiterhin auf erhebliche Hindernisse stoßen.
Doughten berichtete, dass der Zugang für humanitäre Hilfe insbesondere in den von Russland annektierten Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja eingeschränkt sei und sie etwa 1,5 Millionen Menschen nicht mit lebensrettender humanitärer Hilfe erreichen könnten.
Nachrichtenquelle: AA
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