UN: 14,5 Millionen Dollar für Hilfe für Flutopfer in Afghanistan benötigt
Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen (UN) teilte mit, dass die jüngsten Überschwemmungen in Afghanistan 80.000 Menschen beeinträchtigt haben und 14,5 Millionen Dollar benötigt werden, um diesen Menschen Hilfe zukommen zu lassen.
Im Bericht des WFP wurde das Ausmaß der durch die Überschwemmungen in Afghanistan verursachten Schäden dargelegt.
In dem Bericht wurde festgehalten, dass die Sturzfluten, die in den Monaten März, April und Mai auftraten, insbesondere die Infrastruktur in den nordöstlichen und westlichen Regionen schwer beeinträchtigt haben und Hilfsteams einige Gebiete nicht erreichen konnten.
Aufgrund der Überschwemmungen zwischen dem 10. und 17. Mai wurden in den Provinzen Baglan, Tachar, Badachschan, Ghor, Herat und Balch 9.000 Häuser beschädigt; die Zahl der Toten und Verletzten überstieg 540.
Es wurde berichtet, dass landesweit 80.000 Menschen von den Überschwemmungen betroffen sind, diese Menschen dringend Hilfe benötigen und hierfür kurzfristig 14,5 Millionen Dollar erforderlich sind. Es wurde mitgeteilt, dass die dringende Versorgung der Flutopfer mit Lebensmitteln, Unterkünften und sauberem Wasser Priorität habe.
Die Überschwemmungen in der zweiten Maiwoche hatten vor allem die Provinz Baglan getroffen.
Nachrichtenquelle: AA
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