UN-Generalsekretär Guterres äußert sich zum Waffenstillstandsentwurf
Wie berichtet, erklärte der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), António Guterres, in Bezug auf den von US-Präsident Joe Biden vorgestellten Waffenstillstandsentwurf für den Gazastreifen: „Ich hoffe, dass dies zu einer Einigung führt, die einen dauerhaften Frieden ermöglicht.“
UN-Sprecher Stéphane Dujarric gab eine schriftliche Erklärung zu diesem Thema ab.
Dujarric erinnerte daran, dass Guterres seit Monaten zu einem Waffenstillstand, einem vollständigen und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe sowie zur bedingungslosen Freilassung der Geiseln aufrufe. Er hielt fest, dass der Generalsekretär zum Waffenstillstandsentwurf die Aussage traf: „Ich hoffe, dass dies zu einer Einigung führt, die einen dauerhaften Frieden ermöglicht.“
„DAS LEID UND DIE ZERSTÖRUNG MÜSSEN NUN ENDEN“
In einem Beitrag auf seinem X-Social-Media-Account äußerte Guterres: „Wir haben in Gaza zu viel Zerstörung und Leid gesehen. Es muss jetzt aufhören.“
Guterres begrüßte die Initiative von Präsident Biden und rief alle Parteien dazu auf, diese Gelegenheit zu nutzen.
Guterres wies darauf hin, dass die besagte Initiative zu einem Waffenstillstand, der Freilassung der Geiseln, einer gesicherten und ungehinderten humanitären Hilfe sowie letztlich zu einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten führen werde.
BIDEN HATTE DEN NEUEN VORSCHLAG VORGESTELLT
US-Präsident Biden hatte in einer Pressekonferenz im Weißen Haus bekannt gegeben, dass Israel einen neuen Vorschlag für einen Waffenstillstand und die Geiseln in Gaza unterbreitet habe.
Biden berichtete, dass Israel einen neuen, aus drei Phasen bestehenden Waffenstillstandsvorschlag vorgelegt habe. Die erste Phase sehe einen sechswöchigen Waffenstillstand vor, in dem sich Israel aus den Siedlungsgebieten in Gaza zurückziehen und ein Teil der von den Parteien festgehaltenen Geiseln freigelassen werden solle.
Biden erklärte, dass sich die israelischen Streitkräfte in der ersten Phase „vollständig aus den Siedlungsgebieten in Gaza zurückziehen“ würden. Zudem sei vorgesehen, dass in diesem Zeitraum zunächst Geiseln wie ältere Menschen und Frauen freigelassen werden und die humanitäre Hilfe für Gaza aufgestockt werde.
Nachrichtenquelle: AA
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