UN-Generalversammlungsvorsitzender Francis: „Die Lage in Gaza ist katastrophal, unbarmherzig und beschämend“
Der Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN), Dennis Francis, erklärte in seiner Rede bei der Dringlichkeitssitzung der UN-Generalversammlung zum Thema Gaza: „Die Lage in Gaza ist katastrophal, unbarmherzig und beschämend. Ich bin schockiert und entsetzt über die Berichte, dass letzte Woche bei der Verteilung von Hilfsgütern in Gaza-Stadt Hunderte Menschen getötet und verletzt wurden.“
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) hat eine Dringlichkeitssitzung einberufen, nachdem die USA am 20. Februar im UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf für einen sofortigen humanitären Waffenstillstand im Gazastreifen mit ihrem Veto blockiert hatten. UN-Generalversammlungsvorsitzender Dennis Francis betonte in seiner Rede, dass die UN seit ihrer Gründung im Jahr 1945 die umfassende Aufgabe habe, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, und rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, jetzt zu handeln, um die Krise in Gaza zu beenden.
Francis sagte: „Die Lage in Gaza ist katastrophal, unbarmherzig und beschämend. Ich bin schockiert und entsetzt über die Berichte, dass letzte Woche bei der Verteilung von Hilfsgütern in Gaza-Stadt Hunderte Menschen getötet und verletzt wurden.“
„DER UMFANG DER HUMANITÄREN HILFSEINSÄTZE MUSS BESCHLEUNIGT WERDEN“
Francis äußerte sich zutiefst besorgt über die anhaltende Bodenoffensive Israels in Rafah, wo etwa 1,5 Millionen Menschen leben, und rief zu äußerster Zurückhaltung auf, um das Leben unschuldiger Zivilisten zu retten. Er erklärte, dass die von Israel auferlegten Beschränkungen für den Zugang humanitärer Hilfe den lebensrettenden Hilfsfluss massiv reduziert hätten. Er verwies darauf, dass das UNRWA einen Rückgang der Lkw-Anzahl, die von Januar bis Februar in den Gazastreifen gelangten, um 50 Prozent gemeldet habe. Francis sagte: „Daher ist es unerlässlich, dass wir den Umfang der humanitären Hilfseinsätze schnell und erheblich ausweiten und allen bedürftigen Zivilisten einen uneingeschränkten Zugang gewähren.“
Francis, der einen sofortigen humanitären Waffenstillstand forderte, sagte: „Alle Parteien müssen ihre Verpflichtungen im Rahmen der internationalen Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts einhalten, insbesondere in Bezug auf den Schutz von Zivilisten und zivilen Einrichtungen. Zudem müssen alle Geiseln unverzüglich und bedingungslos freigelassen werden, und es muss ein vollständiger und ungehinderter Zugang zu humanitärer Hilfe für alle Bedürftigen sichergestellt werden.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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