US-Bürger verlassen Gaza über den Grenzübergang Rafah
US-Präsident Joe Biden erklärte, man habe einen sicheren Durchgang für verletzte Palästinenser und ausländische Staatsangehörige geschaffen, damit diese von Gaza nach Ägypten gelangen können.
Biden erklärte auf der Plattform X: "Dank amerikanischer Führung haben wir heute die sichere Ausreise verletzter Palästinenser und ausländischer Staatsangehöriger aus Gaza ermöglicht. Wir erwarten, dass heute US-Bürger ausreisen, und wir rechnen damit, in den kommenden Tagen weitere Ausreisen zu sehen."
US-Präsident Biden betonte zudem: "Wir werden nicht aufhören, daran zu arbeiten, Amerikaner aus Gaza herauszuholen."
ZAHLREICHE BÜRGER HABEN DIE GRENZE PASSIERT
Der Sprecher des Außenministeriums, Matthew Miller, erklärte bei der täglichen Pressekonferenz, dass sich in Gaza etwa 400 Amerikaner befänden, mit denen man in Kontakt stehe und die den Wunsch geäußert hätten, das Gebiet zu verlassen. Er bestätigte zudem, dass bereits eine "große Anzahl amerikanischer Bürger den Grenzübergang Rafah passiert" habe.
Sprecher Miller merkte an, dass es 400 US-Bürger gebe, die den Gazastreifen verlassen wollten, und dass diese Zahl zusammen mit ihren Familienmitgliedern auf etwa 1000 angestiegen sei.
"Wir erwarten, dass die Ausreise von US-Bürgern und ausländischen Staatsangehörigen in den nächsten Tagen fortgesetzt wird", sagte Miller und betonte, man wolle sicherstellen, dass alle amerikanischen Bürger und ihre Familien "so sicher wie möglich" aus Gaza herauskämen.
BLINKEN REIST NACH ISRAEL UND JORDANIEN
Sprecher Matthew Miller teilte mit, dass US-Außenminister Antony Blinken am Freitag Israel und Jordanien besuchen werde.
Miller sagte: "Blinken wird unsere Unterstützung für das Recht Israels, sich im Einklang mit dem internationalen humanitären Völkerrecht zu verteidigen, bekräftigen. Zudem wird er die Notwendigkeit erörtern, alle Maßnahmen zu ergreifen, um zivile Opfer zu minimieren, sowie unsere Bemühungen zur Bereitstellung humanitärer Hilfe besprechen."
''DAUERHAFTER FRIEDEN IM NAHEN OSTEN WIRD ERÖRTERT''
Miller erklärte, dass US-Außenminister Blinken bei seinem Besuch in Jordanien die Notwendigkeit betonen werde, "die kontinuierliche Lieferung lebensrettender humanitärer Hilfe für Zivilisten in Gaza zu erleichtern und eine gewaltsame Vertreibung der Palästinenser aus Gaza zu verhindern". Er fügte hinzu:
"Darüber hinaus wird (Blinken) das Engagement der USA bekräftigen, gemeinsam mit Partnern die Bedingungen für einen dauerhaften und nachhaltigen Frieden im Nahen Osten zu schaffen, was auch die Gründung eines palästinensischen Staates einschließt, der die Bestrebungen des palästinensischen Volkes in Gaza und im Westjordanland widerspiegelt. Selbstverständlich wird er auch die laufenden Bemühungen zur Freilassung aller Geiseln weiter erörtern."
Nachrichtenquelle: AA
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